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Autor Thema: aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein  (Gelesen 14270 mal)

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Online oliverOliver

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #15 am: 20 Feb 21, 17:25 »
hallo Hans,
das sind auf jedenfall interessante Details - aber warum hast du die Bilder so kleinformatig eingestellt?
(sind nach dem Anklicken nicht mehr weiter vergrößerbar).
lg + ga
oliver

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #16 am: 20 Feb 21, 21:00 »
Hallo Oliver,
Das kann ich leicht ändern. Ich meinte, ich musste mich beschränken. Versuche es erneut.
Vielen Dank!
Gruss
Hans

Online oliverOliver

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #17 am: 21 Feb 21, 10:20 »
danke!
ich grüble .....

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #18 am: 21 Feb 21, 11:12 »
Hallo, Da bin ich nochmals. Ich habe gesehen, dass ich viel grösser hochladen kann und mache einen dritten Versuch.
Gruss Hans

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #19 am: 21 Feb 21, 14:43 »
Hallo,
Ich habe noch zwei Steine im Vergleich zu diesem Stein gestellt, machte auch Aufnahmen, aber ich fand keinen Ansatz, wie ich die Bilder vergleichen soll. Ich möchte da nicht in ein blosses Spekulieren abrutschen.
Erstes Beispiel: Ein Allalin-Gabbro von Mattmark (den habe ich dort aufgelesen). Aber mit der Gesteinsmasse müsste einiges mehr vor sich gegangen sein, wenn er so werden soll wie der gesuchte Stein.
Zweites Beispiel: Epidot-Quarzit aus dem Necker (SG). Da sind ganz andere Prozesse abgelaufen und haben zu einer anderen Textur geführt.
Es kommt mir vor, wie wenn ich Briefmarkenbildchen vergleiche. Das sieht schon hübsch aus, aber darin liegt kein Ansatz.
Da komme ich nicht weiter.
Gruss
Hans

Online guefz

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #20 am: 21 Feb 21, 15:05 »
Dass es keine Allalin-Gabbro ist, war mir nach den ersten Fotos schon klar, aber das hilft dir ja nicht weiter. In den Gebieten, in denen ich bisher in der Schweiz gesammelt habe, ist mir kein so deutlich grünes Gestein geläufig. Wo man ab und zu mal Fotos sieht, sind grünliche Gesteine aus der Gegend des Julierpasses, hast du da schon Vergleichsstücke?

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #21 am: 21 Feb 21, 16:44 »
Hallo Guefz,
Danke für die Teilnahme.
Ja, Grünes gibt es einiges beim Julier. Der Granit vom Julier und von der Albula sind recht grün mit weissen Feldspate, weiter gibt es der Diallag Gabbro und der Aptychenkalk (ein sehr schöner Stein, siehe Bilder). Alle sind nicht vergleichbar, leider.
Mal abwarten, vielleicht erkennt ihn jemand?
Gruss
Hans

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #22 am: 23 Feb 21, 16:14 »
Hallo Miteinander,
Ich weiss nicht, aber so Steine miteinander vergleichen oder ein "Bild-Katalog" mit "Briefmarken" von Steinen anschauen, bringt nichts. Nur Spekulationen. Ich habe den Hammer genommen und jetzt ist ein frischer Bruch da!
Die Aufnahmen könnte ich noch verbessern. Mit der Lupe (40x vergrössert) meinte ich, ich sehe Biotit und verwitterter Biotit (glänzt wie Pyrit). Vielleicht seid Ihr schneller mit beurteilen.
Hier sind die Bilder.
Gruss
Hans

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #23 am: 23 Feb 21, 16:16 »
weitere Microaufnahmen

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #24 am: 23 Feb 21, 16:17 »
letzte Aufnahmen
« Letzte Änderung: 23 Feb 21, 23:06 von vanderheide »

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #25 am: 24 Feb 21, 09:28 »
Ergänzung: Mit der Fotografie sind die Aufnahmen noch nicht optimal.
Ich habe an der Bruchstelle Ecken gesucht: 120° und 60° (Amphibolit - Hornblende) und 90° (Pyroxen). Noch nichts Eindeutiges bis jetzt festgestellt.
Ich fand ganz kleine Einschlüsse von tiefgrüner Farbe.
Wie gesagt: das Golden-Glänzige könnte verwitterter Biotit sein. Zunächst meinte ich Pyrit, aber rund herum gibt es auch unverwitterte Stellen von metalglänzigem Biotit.
Die Suche geht weiter.
Gruss
Hans

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #26 am: 24 Feb 21, 18:54 »
Auf den Bildern: Nochmals den Bruch. Eingegrenzt A: Textur des Gesteins erscheint Rippenartig. Obschon es ein massiges Gefüge ist, gibt es den Eindruck von etwas "Zusammengefügtes".
Eingegrenzt B: Hier leuchtet es mit einem Gold-Glanz. Aber die ursprüngliche Substanz ist wohl zersetzt. Im Safiental fand ich einmal hell-grünliches Gestein. Da war Pyrit drin, der zum Teil zersetzt war und an seiner Stelle bildeten sich auch Löcher. Ich bin noch unentschlossen, ob ich Pyrit oder Biotit vor mir habe.
Das Ganze vergrössert, nur rechts unten das Gestein, die anderen Aufnahmen vom "Gold-Glänzige".

Vielleicht findet jemand einen Einstieg?
Gruss
Hans

Online guefz

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #27 am: 24 Feb 21, 19:05 »
In einigen deiner Detailfotos sieht man ja typisch gelb.braune Limonit-Einlagerungen in kleinen Hohlräumen. Das kann sehr gut vorher mal Pyrit gewesen sein.

Offline Chrisch

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #28 am: 24 Feb 21, 20:17 »
Ohne garstig sein zu wollen, aber nichts für ungut: Werft den Kieselstein am besten wieder in den Rhein, wo er hingehört. Diese endlose Diskussion führt zu nichts außer "Metamorphit", es sei denn, man macht Dünnschliffe und andere sinnvolle Untersuchungen... (Treffend bemerkt: "Es kommt mir vor, wie wenn ich Briefmarkenbildchen vergleiche. Das sieht schon hübsch aus, aber darin liegt kein Ansatz.")
Gruß Chrisch

Offline vanderheide

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Re: aus dem Rhein bei Basel
« Antwort #29 am: 25 Feb 21, 20:37 »
Hallo Christian,
Du berührst eine sehr zentrale Fragestellung!
Gerne untersuche ich das Problem, denn es könnte etwas wesentliches aufzeigen.
Ich bin etwas verwundert, wenn Du von einer endlosen Diskussion sprichst, die in diesem Thread gar nicht aufzufinden ist. Sie fehlt mir vom Anfang bis hierhin.
Du siehst sehr viele "Bildchen". Ich finde auch, dass es langsam reicht. Auf dem digitalen Weg versuchte ich möglichst viele unterschiedliche Abbildungen des gleichen Objektes hineinzustellen. Dazu braucht es einigen Aufwand.
Wenn an den Bildern vom Anfang an bis hier nichts aufgefallen ist, dann ist das höchst frustrierend, sowohl für den, der sie anschaut, als für den, der sie hineinstellt. Da kommt man an den Punkt, wo man sagt: "Weg damit, es reicht!"
Dieser Stein zeigt aber alles, wenn man nur seine Merkmale lesen kann.
In diesem Forum wird immer wieder diesen Versuch unternommen und in den vergangenen Jahren habe ich hier von vielen, guten Beurteilungen nur profitiert.
Vor wenigen Tagen habe ich den geschliffenen Stein zerbrochen.
Jeder Geologe und Mineraloge erhofft sich von einem frischen Bruch etwas vom Innern des Steines zu erfahren. Für Dich waren es offensichtlich wieder Bildchen, wie vorher.
Der sgn. "Dünnschliff" ist immer in allen Munde, wenn man keinen Ausweg sieht. Hier im Forum geht es aber nicht um Dünnschliffe, sondern um die Schulung des Erkennen von Merkmalen. Es gibt schon noch Bild-Möglichkeiten, wenn mir aber kein geschultes Auge weitere Angaben macht, was man noch anders darstellen kann, setze auch ich meine Darstellungen hier nicht weiter fort.
Ich danke Dir, Christian, für Deine direkte Rede.
Wenn jemand hier eine andere Meinung ist, soll er gerne dazu Stellung nehmen.
Gruss
Hans

 

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