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aus dem Rhein bei Basel: granitischer Stein

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vanderheide:
Hallo Christian,

Nun, wenn er auch ein Epidot wäre, wäre er nichts besonders.
Richtig: im Rhein kommt alles zusammen, dh. der Ursprung ist der Alpenraum und dieser ist schon recht vielfältig!
Ich habe den Stein nicht gefunden. Ein Basler hat ihn mir gesendet. Er tippte auf Grünschiefer, was ich nicht gelten liess, weil ich Grünschiefer recht gut kenne. Die Merkmale, die ich anfangs beschrieben habe, treffen für Epidot zu. Bleibt die Frage nach den Löchern und Einschlüssen. Ich glaube auch, dass die Einschlüsse Limonit bis Hämatit gewesen sind. Es gab nur drei piepse, kleine Einschlüsse und die sind jetzt alle weg. Aber die Löcher? Hier hat sich etwas gelöst. Ich konnte es zum Teil mit dem Stahlhaken herausnehmen. Es war sandig, körnig, korrelig und der Raum war taschenförmig.
Zum Weissabgleich: Da ist auf dem Foto mein beige Brett plötzlich weiss. Das nimmt natürlich die Farbe vom Stein weg.
Deshalb habe ich ihn nochmals in der prallen Sonne fotografiert. Ich hänge die Bilder an.
(ps. habe auch den Säuerntest mit HCL gemacht, ohne Wirkung)
Herzlichen Dank für Deine Ausführung. Mal schauen ob noch jemand sich meldet?!
Gruss
Hans

docedelsachs:
Serpentin verkieselter Schiefer mit Einschlüssen z. B. Eisenminerale. Die weicheren Sachen wurden aus den Taschen ausgelöst und durch feinste Flusssedimente ersetzt....

vanderheide:
Serpentin? Verkieselter Schiefer? Mit der Härteangabe (Stahl kratzt nicht), kann das bei Serpentin(it) nicht stimmen. Ob Serpentin verkiezeln kann? Da hätte ich gerne die Angabe, wo ich das nachlesen kann.
Gruss, Hans

docedelsachs:
Natürlich kann sowas verkieseln, das gibts häufig in den Alpen. Mit nen runden Stein ritz ich auch keinen Stahl...

vanderheide:
"Mit nen runden Stein ritz ich auch keinen Stahl..." Bitte um Erklärung
Gruss, Hans

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