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zepterförmiger Citrin

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oliverOliver:
hallo Manfred,
liegt hier schon ein Ergebnis vor?
lg+ga
oliver

Manfred Früchtl:
Hallo,
wir haben uns zu viert, heute den Kristall im Micro angeschaut und sind zu folgenden Schluß gekommen.
Wir wollen die Bezeichnung so belassen (ergänzt so) zepterförmiger Citrin - Amethyst
Es ist keine nur oberflächliche Schicht, die Farbe ist durchgängig auch auf der kleinen Bruchfläche.
Diese müsste sich sonst farblos zeigen.
Gruß
Manfred

Alfred Langhammer:
Es ist doch auf dem Foto schon erkenntlich! Eisenoxyde umziehen den Kristall?

felsenmammut:
Glück Auf!

Ich will nicht behaupten, dass es kein Citrin ist, aber das Argument, dass die gelbe Farbe auch auf der Bruchfläche erscheint und damit die Bezeichnung Citrin begründed wird, kann entkräftet werden. Mit der in anderen Kommentaren angeführten Interpretation der Gelbfärbung kann so argumentiert werden, dass der Anflug aus Eisenoxiden/hydroxiden sehr gut erst nach dem Entstehen der Bruchfläche entstanden ist.

Ich bin in diesem Fall eher dagegen, die gelbe Farbnuance chemisch zu beseitigen, würde mich aber aufgrund meiner Erfahrung bei so einem Erscheinungsbild für die Position des Eisenoxid/-hydroxidüberzugs als farbgebende Ursache entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

aca:

--- Zitat von: Manfred Früchtl am 30 Sep 21, 19:59 ---... die Farbe ist durchgängig auch auf der kleinen Bruchfläche ...

--- Ende Zitat ---
Das besagt nichts und würde auch bei feinverteilten Eisenoxid/hydroxideinschlüssen passieren. Citrine können auch konzentrische Farbzonen bilden.

Nochmal: Warum nicht einfach auf Dichroismus testen?
Das ist doch ein supertrivialer und zerstörungsfreier Test, den jeder, der ein Smartphone oder einen Computermonitor besitzt, sofort und problemlos durchführen kann.

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