Hallo,
360 nm und 365 nm gilt beides als langwelliges UV-Licht. Beides funktioniert bei Hauyn.
Die Angaben von Fluomin für Hauyn bei LW-UV beziehen sich sogar auf 365 nm:
http://www.fluomin.org/uk/fiche.php?id=386Wie schon von Lynx beschrieben, funktioniert es auch mit einer UV-LED Taschenlampe.
Diese liegen in der Regel bei 395 - 400 nm, haben allerdings einen Anteil an sichtbarem Licht,
daher der Vorschlag von einem UV-Pass-Filter, wie er bei vielen LW- und KW-UV-Lampen eingebaut ist.
Habe es gerade mit UV-LED Taschenlampe
ohne Filter auf Hauyn ausprobiert: satt orange Lumineszenz.
Es gibt auch
UV-LED Taschenlampen mit Filter, die gleich teurer sind. Gute Filter sind teuer.
Beim Sammeln z.B. von Bernsteinen mit UV-Taschenlampe halte ich das Tragen einer Schutzbrille für überflüssig,
solange man sich nicht selbst in die Augen leuchtet...
Großen Respekt habe ich eher vor der energiereicheren kurzwelligen UV-Strahlung (254 nm).
Grundsätzlich bei UV-Lampen direktes Licht vermeiden.
Ist meine persönliche Meinung; gäbe es auch mehr dazu zu sagen. Hatte beruflich damit zu tun.
Gruß
Norbert
P.S.: Habe für mich eine neue Einsatzmöglichkeit für UV-LED-Taschenlampen entdeckt

:
Habe zum Tauchen eine UV-LED-Taschenlampe mit 100 LED's wie
diese in ein altes Gehäuse einer Hartenberger-Tauchlampe gebaut.
Die UV-Lampe wird über einen Reedschalter per Magnet aktiviert. Nutze ich bei Nachttauchgängen u.a. für fluoreszente Weich- und Hartkorallen.
Die Effekte sind atemberaubend und die Lichtausbeute reicht sogar noch zum Filmen der fluoreszenten Fauna und Flora.
Der Anteil von etwas sichtbarem Licht ist hier beim Filmen sogar nützlich, da die Tageslichtlampen ausgeschaltet bleiben.
Habe die Lampe dabei eine knappe Stunde im Dauerbetrieb.