Glück auf,
wieder hatte ich ein für mich seltsam aussehendes Steinchen nach Hause getragen, wo ich nun allein nicht mehr weiterkomme.
Ich nehme ja z.Zt. alles mit, was mir auffällig erscheint, um es zu untersuchen und ggfs. auch wieder wegzuschmeißen
Wegen der auffällig bunt gemusterten Oberfläche hatte ich auch nicht ausgeschlossen, dass es etwas Anthropogenes sein könnte. Als ich genauer schaute, stellte ich aber fest, dass dem wohl nicht so ist.
Bei meiner Recherche bin ich nun nur so weit gekommen, dass man so etwas wohl Brekzie oder Konglomerat nennt. Nur bin ich mit dieser Bezeichnung, auch wenn sie stimmen sollte, nicht so wirklich glücklich. Weil, das sagt ja nicht wirklich aus, was es ist und dass es aus verschiedenen eckigen oder runden Stückchen besteht, sehe ich eher als eine allgemeine optische Beschreibung an. Auch würde mich die Entstehungsform interessieren, um vielleicht wenigstens das noch herausfinden zu können. Daher habe ich nun die Frage, ob so etwas überhaupt noch weiter bestimmbar sein könnte und bitte um Hilfe der Fachleute.
Fundort: Halde Haniel, Bottrop
Maße: 6 x 4 x 1,5 cm
Dichte: 2,3
Wegen der unterschiedlichen Zusammensetzung ist das mit der Ritzbarkeit, Härte und Strichfarbe wohl nicht so aussagekräftig. Aber ich habe es trotzdem versucht:
Die meisten Stellen sind mit einer Nadel ritzbar, selbst ritzt er mit einer Kante Glas.
Abgebrochen habe ich bisher nichts, das scheint nur mit größerer Gewalt zu gehen.
Strichfarbe macht er einmal grau, ein anderes Mal braun oder auch gar nicht.
Beim Tauchen zur Dichtebestimmung hatte ich gesehen, dass er nass deutlich intensiver aussieht und man auch mehr Details erkennen kann. Daher zeigen die letzten beiden Bilder den nassen Zustand.
Ich würde mich freuen, wenn ich wieder etwas lernen könnte und sage schon einmal Danke

Viele Grüße aus dem Kohlenpott sendet
Christiane