Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Clemenslust bei Neuwied - völlig unbekanntes Mineral
ruebezahl:
Glück auf Maximilian,
--- Zitat von: Geomaxx am 10 Apr 22, 09:38 ---Hi,
hmm...Fremdmaterial: Nur weil etwas noch nicht beschrieben ist ?
--- Ende Zitat ---
An einer so lange übersammelten Fundstelle wären solche Kaxoxene längst aufgefallen und publiziert.
--- Zitat ---Mal ehrlich: Wer fährt schon extra in das mehr als beschauliche Kretzhaus, latscht den Kilometer zu den Halden, um dort seinen Rucksack mit aus Tsumeb mitgebrachten Tsumcoriten zu entleeren?
Der GEOMAXX ist hierfür definitiv zu faul...
--- Ende Zitat ---
Ich auch ;D Aber fragwürdige Handlungen kommen vor.
Doch das braucht man ja nicht, denn Tsumcorit ist von dort aufgeführt, wenn auch in etwas anderer Ausbildung (kleiner, kompakter und mehr ins Grüngelb). Vielleicht kommt der TE ja noch zu einer gesicherten Bestimmung, wenn es denn Kakoxen ist, kann man weiterdiskutieren, ob das Originalmaterial ist.
MfG
ruebezahl
Haspelknecht:
Glück auf, zusammen!
Eins vorweg: Ich kenne die Fundstelle nicht persönlich, nur aus der Literatur. Aber Kakoxen wäre für diesen Fundstellentyp recht ungewöhnlich. Den Hinweis bezüglich der Matrix finde ich relevant. Man sieht auf den Fotos leider wenig davon. Ein Kenner der Fundstelle müsste aber anhand des Gesteins sagen können, ob es fundstellentypisch ist.
Von der Fundstelle her würde ich auch eher in Richtung Tsumcorit oder ähnlichem tendieren. Man erkennt auf den Bildern m. M. n. zwei Minerale, unter dem gelben ist noch ein bräunliches. Nun bildet Tsumcorit gerne Überzüge und Pseudomorphosen nach Mimetesit. Das wäre eine Idee. Aber auch Segnitit, Beudantit, Plumbojarosit oder Beaverit u. a. kommen in Frage. Falls das unter dem gelben Mineral Pyromorphit sein sollte (was ich anhand des Fotos für möglich halte) kommen auch Phosphate wie Corkit / Kintoreit in Frage. Fakt ist: Wenn die Matrix für Clemenslust spricht, hilft nur die Analyse.
Viele Grüße, Markus
zampano:
Danke an Alle, die sich hier beteiligen.
War selbst auch schon paar Mal an dieser Fundstelle (seit den 1990er Jahren) und kannte sowas von dort bisher auch nicht.
Fremdmaterial gibt es (leider) immer mal wieder, das ist ärgerlich.
Schaue nachher noch mal genauer nach der Matrix und berichte oder fotografiere diese separat. Meine, dass es, zumindest optisch, Richtung Schiefer ging.
Kommende Woche lasse ich es durch Günter mal untersuchen, dann sind wir zumindest schlauer, was das Mineral bzw. die Mineralien (sehe da auch zwei verschiedene) angeht. Ob es von dort stammt oder nur abgelegt wurde, wird wahrscheinlich die größere Frage bleiben. Selbst dann wäre es aber interessant, da ich solches Zeug von bisher keiner deutschen Fundstelle kenne. Natürlich kann jemand auch Tsumeb-Stufen dort hingeschmissen haben :P
zampano:
Hier zwei schnelle Makroaufnahmen des Stücks, anhand derer man hoffentlich die Matrix erkennt.
BB jeweils ca. 2 cm
loparit:
Das ist sicherlich Fremdmaterial!
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