also fassen wir mal zusammen:
- es ist metallhältig (Detektor), aber nicht magnetisch
- es ist sehr hart (Kratzer statt Strich)
- es ist feinkörnig
- nach dem letzten Bild sind die meisten Komponenten eher kantig (zumindest nicht stark gerundet) in einer anscheinend sehr homogenen und hellen "Matrix"
- neben den überwiegenden sehr feinkörnigen, +/- grauen, feinkörnigen Komponenten kommen auch ein wenig größere, anscheinend stärker gerundete, helle und rötliche Körner vor (Quarzsand?)
--> die Hauptfrage, die sich mir stellt: anthropogen oder natürlich?
Rein "nach Bauchgefühl" würde ich zu Ersterem tendieren, kann das aber auch nicht wirklich begründen. Und mit der Geologie im Fundgebiet bin ich leider nicht vertraut - kennt da vielleicht jemand natürliche Gesteine, die so ähnlich aussehen (könnten) ?
Nach den zusammengefassten Merkmalen käme mir evt. eine Art Schlackenbeton in den Sinn, da verwundert mich aber die Feinkörnigkeit, solche Kunstprodukte kenne ich sonst eigentlich grobkörniger - oder gibts auch Beton, bei dem so fein aufgemahlene "Schlacke" in den Zement gemischt wird???
p.s.:
oder ein stark abgerolltes Fragment eines künstlich hergestellten Mahl- oder Schleif"steins"

pps: wobei dann bei den grauen Komponenten evtl. nicht von Schlacke (daher oben in Anführungszeichen gesetzt), sondern von einem anderen künstlich hergestellten Stoff ausgegangen werden könnte - z.B. Siliziumcarbid (SiC) wird ja angeblich zur Erzeugung von sog. "Hartbeton" (für Spezialanwendungen) verwendet. Und das technische SiC ist ja (wiederum angeblich) oft durch Aluminiumanteile gefärbt bzw. verunreinigt - aber ob so ein geringer Al-Anteil ausreicht, um den Detektor anschlagen zu lassen?
edit: die mit "angeblich" gekennzeichneten Infos hab ich auf wikipedia gefunden