Hallo Volkmar (Stoanklopfer),
Besten Dank für den Hinweis. Er würde eine erste Frage lösen. Denn die Melezza führt bei Golino ins Centovalli. Hier verläuft die Insubrische Linie, die sich in Locarno teilt. Das Centovalli ist der eine Ast, der Andere verläuft etwas südlicher. Wir sind hier an der nördliche Begrenzung der Ivrea-Zone. Übersäht ist es hier mit Ultramafite und Mafite (mit viel Peridotit, aber auch Orthopyroxen). Da sind keine Ophiolite vorhanden. Nichts hat hier zu tun mit der Lithosphäre des Ozeans.
Zweitens ist Diallag-Gabbro ein Tiefengestein und kein Ophiolit. Das könnte hier passen. Der vorhandene Magnetit passt auch. Und der metallartige Metallglanz, den ich Orthopyroxen zugeschrieben habe, hat auch Diallag, nur etwas stumpfer.
Damit bin ich ein Stück weiter! Vielen Dank.
Gruss / Hans