Glück Auf!
Rhyolithe können haufenweise Sphärolithe enthalten und das Aussehen der Sphärolithe kann man schon gut mit dem Aussehen degenerierter Wurzelquerschnitte gleichsetzen. Die Sphärolithe sind nicht nur rund, oft strahlig im Aufbau, sondern ebenso oft auch zoniert, was leicht ein Erscheinungsbild erzeugt, wie man es von Jahresringen bei Bäumen mit Wachstums- und Ruhephasen kennt. Die Sphärolithe sind wie der Name schon sagt sehr kugelig. Entsprechend der kugeligen Gestalt, beobachtet man fast ausschließlich kreisförmige Anschnitte. In silifiziertem Wurzelmaterial ist nur ein kleiner Teil als kreisförmige Gebilde im Anschnitt/Bruch erkennbar. Der mengenmäßig größere Teil erscheint in einer großen Varieantenvielfalt von Diagonal- und Längsschnitten. Wenn es in Deinem Fund ausschließlich kreisförmige Strukturen sind, die Du als Wurzel deutest, spricht die Statistik der üblichen räumlichen Anordnung von Wurzeln im Boden dagegen. Mehr gleich ausgerichtete Luftwurzeln zeigen zwar in einer Richtung ausschließlich freisförmige Querschnitte, quer dazu aber auch wieder all die Diagonal- und Längsschnitte. Wenn tatsächlich Wurzelmaterial vorliegen sollte, lässt die Statistik erwarten, dass auch Längs- und Diagonalschnitte erscheinen - mit ungefähr ähnlicher Zonierung wie die kreisförmigen Gebilde.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut