Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Pyrit & Calcit?
guefz:
Speziell du solltest mal anfangen zu lernen, welcher Test bzw. welche Fragestellung wann sinnvoll ist. Das sture Abarbeiten eines festen Schemas ist bei Vorliegen erster Infos meist nicht sinnvoll...
MyHome:
Guten Morgen,
wenn ich was dazu sagen darf, nachdem ich das eigentliche Thema begonnen habe:
a) Ich finde die Unterstützung schon bei meinem ersten Beitrag top.
b) Irgendwie habt ihr meiner Meinung nach doch alle Recht? ;) Abgesehen davon, dass mir selbst noch nicht die Routine vorliegt und ich kein studierter Mineraloge bin, sehe ich die Notwendigkeit eines grundlegenden Schemas allgemein gegeben. Das betrifft die Analytik hier, als auch die Arbeitswelt. Wie das Leben aber so ist, nichts kann 100%ig in ein Schema gepresst werden. Das erlebe ich tagtäglich und ihr vermutlich auch. Also muss man auch Flexibilität beweisen können, um zu bestehen. :)
In beide Richtung -ohne Schema/Prozedur- oder -mit Schema/Prozedur- sollte man es halt nur nicht übertreiben, sondern den Mittelweg abhängig von den Gegebenheiten wählen.
-> Daher Danke für die kleine Richtschnur! Und wie kann es jetzt weitergehen? ;D
c) Die Härte habe ich also bestimmt. Wie wäre jetzt eure Empfehlung für die weitere Vorgehensweise?
d) Ich habe gestern die Pyrite zumindest auf ca. 15-20cm Abstand in der Vitrine zu den Halogenen bringen können. Reicht das eurer Meinung aus?
e) Fotos vom Bruch habe ich gemacht, sind aber eher nicht aussagekräft (Licht & Schatten). Wenn das aber helfen könnte, kann ich mit einer besseren Kamera das noch nachholen.
Schöne Grüße,
MyHome
cmd.powell:
Moin
Calcit, Rhodochrosit oder Manganocalcit - das wirst Du wahrscheinlich ohne eine Analyse in Auftrag zugeben nicht heraus bekommen. Der Hinweis mit der Pseudomorphose spricht nach meiner Meinung auch eher gegen Calcit.
Das mit den Halogeniden ist mir neu, bei mir liegen schon seit längerem (20 Jahre) Fluorite und Pyrite gemeinsam in einer Vitrine - bei manchen Stücken ließe sich das auch gar nicht vermeiden, da hier Pyrit und Fluorit gemeinsam vorkommen. Möglicherweise meinte Alcest dabei Halogenide wie Halit (Steinsalz) o.ä., wo Feuchtigkeit eine gewisse Rolle spielen könnte ???.
MyHome:
N'abend,
Ich habe jetzt noch eine Verständnisfrage, bevor ich mich auf die Suche für eine Analyse mache...
Die Härte war mit einem Calcit geprüft. Calcit hat 3 auf der Skala. Ein Stein mit 4 hatte keinen Erfolg. Wäre dann zumindest Rhodochrosit mit 3,5-4 von der Härte her nicht auszuschließen?
CaCO3, MnCO3 und Ca, MnCO3 sind sich schon ähnlich. Die Bruchstelle schaut jedenfalls spröde und nicht muschelig (wie bei Obsidian) aus. Muschelig würde laut der Datenbank für Rhodochrosit sprechen.
Am Ende bliebe noch Manganocalcit und Calcit für die zwingende Analyse.
Zum Verständnis aber: Erzähle ich Mist oder macht es Sinn damit Rhodochrosit auszuschließen?
Mineralroli:
Wenn meine Fundstellenangabe richtig ist, so sind die Erfahrungen so das der Calcit in den meisten Fällen gut fluoresziert, der Rhodochrosit meist nicht. Ich hatte fast 200 Stufen von dort und kann es nur so formulieren.
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