Wenn es unten drunter glänzt, lässt es sich leicht entfernen.
Man kann versuchen, die Kruste wie oben geschrieben in Natronlauge anzulösen, um sie leichter ablösen zu können - funktioniert manchmal und manchmal gar nicht.
Kärcher geht schneller...
Ich dachte früher auch, dass Natronlauge den Kristallen was tut, aber Quarz ist sehr hart im Nehmen, wenn er gut kristallisiert und klar ist.
Wenn ich o.g. Prozedur an einer Stufe mit warmer Natronlauge (ca 50-60°) durchführe, lege ich immer ein paar "übriggebliebene Kristalle" dazu, als "Füllmasse", damit ich nicht so viel NaOH verbrauche. Einige Kristalle waren in Summe schon mehrere Wochen in Natronlauge und man sieht ihnen das nicht an.
Das gilt jedoch nicht unbedingt für milchige Kristalle oder solche aus Sedimentgesteinen, die haben oft so viele Baufehler, dass sie in der Natronlauge in ein paar Tagen matt und weiß werden.
Ich habe noch nicht probiert, was in kochender Natronlauge passiert, weil mir das ohne Abzug einfach zu gefährlich ist - aber es wird sehr wahrscheinlich Spuren hinterlassen.
Wenn man (durch eine Schutzbrille und Visier) zusehen will, wie sich Quarz schnell löst und dabei "Wasserglas" bildet, muss man ein paar Splitter oder Scheiben in geschmolzene NaOH legen (ca. 200°C, das ist definitiv kein Küchenexperiment !!). Es braucht nur 1 - 2 Sekunden und die Scheiben sind sichtbar pustelig angeätzt. Nimmt man einen Porzellantiegel dafúr, kann man den danach selbstverständlich wegwerfen.