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Schwarz grüner Stein asbesthaltig?
Steinreisen:
--- Zitat von: uwe am 19 Nov 22, 08:44 ---Anfassen kann man generell jeden Stein. An Steinen lecken sollte man grundsätzlich nicht und Händewaschen vor dem Essen sollte für jeden normal sein. Insofern "no panic".
Ich muß allerdings hinzufügen, daß Anfassen manchmal unangenehm sein kann. Ich habe mal eine Quarzstufe im Wald aufgehoben, wobei dort in einer Druse eine Spinne wohnte. Die hat mich in den Finger gebissen.
Gruß
Uwe
--- Ende Zitat ---
Das mit dem nicht an Steinen lecken, das erklär mal Kleinkindern ;)
Und ja, Steinesammeln kann auch zum Ertrinken führen, wenn da ein ganz besonders schönes Steinchen mitten im Fluss liegt :)
Steinreisen:
--- Zitat von: ruebezahl am 19 Nov 22, 12:26 ---
Beim Schleifen und Sägen sollte man schon Bedenken haben, aber hier gilt es ja ohnehin, Sicherheitsmassnahmen zu beachten, da noch mehrfach lungengängiges Zeugs unterwegs sein kann, beim Tigerauge z.B. der ziemlich gefährliche Quarzstaub.
MfG
Uwe
--- Ende Zitat ---
Also ich schleife und Säge immer nass und trage meist auch Maske. Aber ja, bei Tisch und Lappen etc. pass ich nicht immer so sehr auf, dass es sauber ist und da kann sich mal bissl was an Staub lösen.
Ich frag mich halt gerade, woher ich weiß, welche Steine ich lieber in Ruhe lassen sollte. Oder vor allem, in Ruhe hätte lassen sollen. Mir ist bisher nie etwas fasriges aufgefallen, aber jetzt, so im Nachhinein mach ich mir doch so bei einigem Gedanken.
Vielleicht mach ich noch paar Fotos.
Klaus Schäfer:
Hallo Kollegen,
Südafrikanisches Tigerauge stellt eine Pseudomorphose von Quarz nach Chrysotilasbest dar. Die Pseudomorphierung ist vollständig, es ist also kein Chrysotil mehr im Tigerauge enthalten.
Anders sieht es beim Pietersit aus Namibia aus. Pietersitrohsteine zeigen in der Regel eine gute Verkieselung (Pseudomorphosenbildung) in ihrem Inneren. Sie bestehen aber randlich oft noch partiell aus faserigem Chrysotil, der nicht von Quarz ersetzt wurde.
Die dem Tigerauge ähnlichen Schmucksteine "Silkstone" und Binghamit sind ebenfalls komplette Pseudomorphosen von Quarz nach Chrysotil. Über australisches Tigereisen und Tigerauge aus Pilbara habe ich allerdings diesbezüglich keine Kenntnis.
Gruß von Klaus
Steinreisen:
So, hab jetzt mal noch „verdächtige“ Steine fotografiert. Allerdings immer noch nur mit dem Smartphone. Der Akku der Digitalkamera bleibt verschollen.
Die paar unbearbeiteten sowie die mehreren Bearbeiteten stammen alle von einer Wanderung am Gornergrat (Zermatt, Schweiz). Die bearbeiteten sind nass fotografiert, weil man durch die Schleifspuren nicht viel sehen kann. Bei den unbearbeiteten kann ich zumindest beim mittleren deutlich was fasriges erkennen. Sind alle unterschiedlich hart, aber tendenziell eher weich. Hatte das Aussehen bis jetzt eher Schiefrig als fasrig beurteil und mir deshalb keine Gedanken gemacht. Durch das Seidenmatte teilweise war ich auch eher an Glimmerschiefer erinnert.
Der einzelne, getrommelte Stein stammt aus Zürich, entweder aus dem Züri-See oder aus der Sihl. Das hatte ich mir nicht genau aufgeschrieben.
Ich hoffe, man kann auf den Bildern irgendwas erkennen.
oliverOliver:
hallo Petra,
auch hier erkenne ich nichts, was mir (also nur meine ganz persönliche Einschätzung!) Sorgen bereiten würde.
Heikel wird es eher, wenn die Fasern wie auf den folgenden Beispielbildern aussehen:
Schwarz grüner Stein asbesthaltig? Schwarz grüner Stein asbesthaltig?
lg + ga
oliver
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