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Röhrchen

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Josef 84,55:
Hallo,

schöne Bilder!

Die aktuell gebräuchliche veröffentlichte Theorie für diese Bildungen ist, dass sich die dünnen Nadeln um Tröpfchen oder Bläschen legten und so ringförmig gewachsen sind.

Eine interne kristallinterne Ursache wie bei Kylindrit oder Merelaniit, also ein durch zwei nicht ganz zusammenpassenden Schichtstrukturen gebildetes zylindrisches Wachstum, ist bei Tubulit, Robinsonit oder auch Boulangerit noch nicht gefunden worden.

Diese Zylinder und Ringe werden aber auch von anderen durch Krümmung entstandene Gebilde begleitet. Es gibt lose "Knäuel" und Achter-Schlaufen usw., bei denen man den selben Bildungsmechanismus annehmen sollte, aber sich nicht mit der Geometrie der Tröpfchen-Theorie vereinbaren lassen. Die Nadeln der Achter-Schlaufen liegen einzeln kreuzweise übereinander, es wurde also nicht nachträglich zu einer Acht verdreht.

Dieter, ich denke der nadelige klare Kristall ist ein Hyalophan, der kommt dort so vor.

Anatas:
Noch ein weiteres Beispiel - auch als Ring-Ding  ... ebenfalls sehr klein

Klaus Schäfer:
Hallo zusammen,

eines meiner "unbestimmten Minerale" von der Mineraliengrube Lengenbach im Binntal, Schweiz, zeigt auch einen röhrenartigen, teilweise spiraligen Aufbau. Dr. Thomas Raber vermutet Lengenbachit, allerdings ist das Material zur Zeit noch in Untersuchung. Die beiden Bildungen stammen aus einem gemeinsamen Hohlraum. Bildbreite je etwa 1 mm.

wilbi:
Hallo,
mir sind solche Spiralbildungen von Jamesonit bekannt.
Gruß wilbi

Josef 84,55:
Hallo wilbi,

sind das solche wie die von Goldkronach?

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