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Autor Thema: Schäumt Gismondin in 10% HCl?  (Gelesen 699 mal)

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Offline Tom67

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Schäumt Gismondin in 10% HCl?
« am: 03 Jan 23, 21:31 »
Hallo - und schönes neues Jahr an Alle!

Kürze Frage: Schäumt Gismondin in 10% HCl?
Hab Kristalle in einer kleinen Druse in vulkanischem Gestein vom Siebengebirge, die optisch seht zu Gismondin passen und da auch vorkommen, beim HCl-Test 10% schäumt es aber wie bei Calcit...?
Kann ich mit den Kriterium arbeiten und es daher leider doch "nur" als Calcit abtun..?

Danke!
« Letzte Änderung: 03 Jan 23, 21:42 von Tom67 »

Offline stoanklopfer

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Re: Schäumt Gismondin in 10% HCl?
« Antwort #1 am: 04 Jan 23, 06:00 »
... beim HCl-Test 10% schäumt es aber wie bei Calcit...?

Dann wird es wohl Calcit sein! Gismondin ist ein Silikat, da kann sich mit HCl kein CO2 (wie bei Karbonaten) bilden, daher schäumt es nicht.

Volkmar
« Letzte Änderung: 04 Jan 23, 07:01 von stoanklopfer »

Offline heli

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Re: Schäumt Gismondin in 10% HCl?
« Antwort #2 am: 04 Jan 23, 10:12 »
Ein Säuretest mit Mineralien in einer Druse ist immer etwas problematisch. Oft gibt es minimale Überzüge von Calcit, die dann täuschen.
Daher sollte ein Test wenn möglich unter dem Mikroskop gemacht werden, indem man das Mineral oder ein Kristallbruchstück in einen Tropfen Säure schiebt.

Mit einer etwas näheren Angabe könnte die Thematik aber deutlich vereinfacht werden.
Im Siebengebirge gibt es ja nicht so viele bekannte Fundstellen von Gismondin.

Grüße

Offline stoanklopfer

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Re: Schäumt Gismondin in 10% HCl?
« Antwort #3 am: 04 Jan 23, 14:06 »
Hallo Helmut,

stimmt, die Möglichkeit einer dünnen Calcithaut habe ich zuerst nicht bedacht. Dein Vorschlag ist natürlich richtig.

Volkmar

Offline Tom67

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Re: Schäumt Gismondin in 10% HCl?
« Antwort #4 am: 07 Jan 23, 21:50 »
Danke für Eure Antworten.

Ein Bild mit dem (bisher vermuteten) Gismondin ist hier schon drin, vom Weilberg:
Deutschland/Nordrhein-Westfalen/Köln, Bezirk/Rhein-Sieg-Kreis/Königswinter, Stadt/Weilberg (Großer Weilberg)
Schäumt Gismondin in 10% HCl?


Nun hab ich den Brocken aber nochmal aufgeklopft, kleiner gemacht, und in den frischen Bruchstücken finden sich ein paar Drusenfüllungen von (eindeutig) Calcit. Da es rein visuell teilweise Ähnlichkeiten zwischen den Hohlräumen gibt hab ich die Druse, die ich (ohne Kenntnis der anderen Calcit-Drusen im gleichen Stück) bisher als Gismondin gehalten habe, nun auch mit HCl getestet, und es ergab ein Schäumen.
Kann man auf der Basis mehr dazu sagen?

Vielen Dank nochmal.
« Letzte Änderung: 07 Jan 23, 22:58 von Tom67 »

Offline heli

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Re: Schäumt Gismondin in 10% HCl?
« Antwort #5 am: 08 Jan 23, 10:56 »
Sehe keinen Gismondin.
Die Stufe sollte meiner Meinung nach auf der Fundstellenseite umgegliedert werden.

Grüße

 

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[erledigte Bestimmungen / completed determinations] Re: Koslenz ??? / FO nicht zuordenbar von Bruno80090 07 Feb 26, 18:29