Hallo,Helga,
Deine Fundortangabe bestätigt den allg. Verdacht des ,salopp gesagt,Wegebaus.Dafür ist das Material tauglich und passt ,mit dem anderen,zusammen.Woher nun genau,wird nie ermittelt werden können.Aber das Ruhrgebiet war doch eine Hochburg der Fe-Metallurgie und könnte somit Lieferant der Schlacken sein.
Auf Eisen komme ich laut deiner Beschreibung.Bei der Verhüttung von Cu-Schiefer setzte sich in den alten Schlackekästen oft Eisen(in Form von Linsen) ab.Auch auf den Schlackehalden,wo die Schlacke flüssig verstürzt wurde gab es Eisenabscheidungen,die,fälschlicherweise,als "Eisensauen" bezeichnet werden.Dort gibt es die ,von dir beschriebenen, Farben auf der Oberfläche.Untersuchungen ,von dem silbrigen Material, ergaben Fe-Gehalte von 50-75%.Und der von dir beschriebe Magnetismus,tritt ebenfalls auf.Ob es diese Stufe in der Eisenverhüttung so gibt,kann ich nicht sagen.Da kenne ich mich nicht aus.
MfG