Hallo,
hmm, seltsam nur, die schreiben einen Satz vorher:
Sehr oft sind Kombinationen von Würfel und Oktaeder. Fluorit ist ein Durchläufer, doch scheinen die resultierten Formen in gewisser Weise druckabhängig zu sein.
Dann der ominöse Satz - mit den Abständen der Elektronenzentren.
Ich dachte, der Abstand Ca-F ist (im Fluorit) immer gleich. (hängt von Ionenradius, Bindungskräften usw. ab - oder?) Klar, wenn ich in einem anderen Winkel (auf einer anderen Netzebene) das nächste Atom suche, dann bekomm ich andere (größere) Werte. Also: [100] zu [110] sollte wie 1:1,41 sein. Die Atome sind doch in einem Fluoritwürfel genauso angeordnet wie in einem Oktaeder!
Was bitteschön hat das mit dem Habitus zu tun ?
Betrachtet man den Satz vorher so entsteht der Eindruck, dass bei höherem Druck die Atome dann wohl dichter zusammenrücken - oder wie !

Ich dachte immer die Kristallform von Fluorit hängt in erster Linie von der Temperatur, in zweiter Linie von den Lösungsgenossen und dann vieleicht auch noch vom Druck ab.
Gruß
Berthold