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Autor Thema: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende  (Gelesen 4023 mal)

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Offline Matthias Reinhardt

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Hallo,
an bei ein Foto von einem Pyrit aus dem Siegerland, das ich mit Hilfer einer Irisblende fotografiert habe.
Ein Erfahrungsbericht mit der Irisblende habe ich auf meiner Webseite ( siehe weiter unten ) eingestellt.
https://www.reinhardt-mineralien-fotografie.com/fotografie
Viel Spaß!

Glück Auf!
Matthias Reinhardt
« Letzte Änderung: 26 Jun 23, 20:56 von Matthias Reinhardt »

Offline Josef 84,55

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #1 am: 27 Jun 23, 07:44 »
Hallo Matthias,

danke für den Bericht.
Ich verwende auch eine Irisblende um die Reflektionen im Balgen zu minimieren. Ohne habe ich sogar manchmal in der Mitte einen helleren Hotspot.

Glück Auf!
Josef

Offline Matthias Reinhardt

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #2 am: 27 Jun 23, 12:01 »
Hallo Josef,
vielen dank für Dein Feedback!

Glück Auf!
Matthias

Offline Paul W

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #3 am: 04 Jul 23, 00:17 »
Hallo Matthias,

ein toller Bericht, danke!

Viele Grüße,
Paul

Offline Matthias Reinhardt

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #4 am: 27 Jul 23, 15:49 »
Hallo,
meinen Erfahrungsbericht habe ich nun fortgesetzt. Das dürfte für die meisten Mineralienfotografen sehr interresant sein.
Viel Spaß beim lesen.

Glück Auf!
Matthias Reinhardt

Offline marc-r

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #5 am: 31 Jul 23, 12:33 »
Hallo Matthias,

interessante Einblicke / Daten, die ich aber als Anfänger nicht richtig einordnen kann und gerne mehr erfahren würde!

bislang wurde mir der "normale" Aufbau bei Nutzung eines infinit-Objektivs so beschrieben:
[infinite Objektiv] -> [DCR 150 oder 250] -> [Tubus] -> [Kamera]
wobei die Länge des Tubus so sein soll, dass zwischen Raynox für die 150er ca. 208mm Entfernung bis zur Bildebene erzeugt werden soll, da diese Raynox auf diese Distanz ihre größte Schärfe hat.

Dein Aufbau ist jetzt so???
[infinite Objektiv] -> [Iris] -> [DCR 150 oder 250] -> [Tubus] -> [Kamera]
und der Auszug des Tubus ist 0 bis 150mm oder mehr !?

Ist das jetzt eine spezielle Lösung, die man nur mit den Mitutoyo machen kann?
Oder verstehe ich den von Dir genannten "Auszug" falsch?

VG
Marc



Offline Matthias Reinhardt

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #6 am: 01 Aug 23, 11:46 »
Hallo Marc,
mein Auszug geht nur bis 100 mm. Es handelt sich hiebei um eine spezielle Lösung für die Mitutoyo Objektive am Balgen, um eine optimale Bildqualität zu erzielen.

schöne grüße
Matthias

Offline Stefan

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #7 am: 01 Aug 23, 21:19 »
Hallo Mathias,
ich hatte auch schon mit einer Irisblende experimentiert.

Kamera Canon EOS M6 Mark II
Mitutoyo 20x 0.42
Raynox 250

Blende zwischen Raynox und Mitutoyo

Ob es eine Verbesserung oder Verschlechterung gibt ist sehr stark von der Öffnung der Blende abhängig. Bei mir muss sie ein Stück geöffnet bleiben.

Das Bild ist jeweils ein 100% Ausschnit aus einem JPG wie die Kamera es ausspuckt. Die Belichtungszeit wurde entsprechend angepasst um ungefähr gleich hell zu sein. Der Bariumpharmakosidert war ein wahlloses Objekt mit ein wenig Oberflächenstruktur. Am Aufbau wurde außer mechanischer Iris-Blende-Verstellung sonst nichts verändert

Viele Grüße
Stefan

Offline Stefan

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #8 am: 01 Aug 23, 21:58 »
hier nochmal mit Nikon 50x 0.55

Auch wenn diese Testbilder in keinster Weise an Matthias seine Bilder heran reichen, kann man den Unterschied doch gut erkennen.

Bildbreite 0,4mm
« Letzte Änderung: 02 Aug 23, 17:11 von Stefan »

Offline marc-r

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #9 am: 01 Aug 23, 22:09 »
... also schlauer bin ich jetzt leider in Bezug auf den idealen Aufbau mit infiniten Objektiven nicht geworden ... einen Erfahrungsbericht auf einer "speziellen Lösung" basieren zu lassen und dies hier auch nicht weiter zu erläutern, macht einen solchen "Erfahrungsbericht" aus meiner Sicht wertlos, da nötige technische Parameter nicht genannt werden.

Zumindest nehme ich mal mit, dass es gute Argumente für den Einsatz einer Irisblende zwischen infi. Objektiv und Raynox gibt... DANKE Stefan!

Offline Stefan

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #10 am: 01 Aug 23, 22:16 »
Warum denn gleich so resigniert. Du musst mich nur fragen, ist ja kein Geheimnis.

Ich benutze einen Balgen an einer Canon EOS M6 Mark II.
Raynox 250

44   Sensor bis Flansch in mmm
18,4   Flansch bis Balgen Oberseite in mm
20   Balgen bis Raynox in mm

= 125,93   Balgenauszug in mm


Dann kommt jetzt eine Irisblende (Marke unbekannt)
Direkt im Anschluss das Mitutoyo oder Nikon mit entsprechenden Adaptern

Die Tubuslängen für die Raynox 150 sind kürzer

Raynox DCR 250 (Schrift zum Objektiv Normalstellung)
               
Abstand zum Sensor bei ∞   125      mm      
Dioptrien   8            
            
               
Raynox DCR 150 (Schrift zur Objektiv Normalstellung)               
               
Abstand zum Sensor bei ∞   208,33      mm      
Short Focus, Abstand zum Sensor   144      mm      
Dioptrien   4,8


Welche technischen Parameter fehlen Dir?
LG Stefan
« Letzte Änderung: 02 Aug 23, 17:08 von Stefan »

Offline Stefan

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #11 am: 01 Aug 23, 22:36 »
Und wenn Du zu Objektiven noch was wissen möchtest, dann hier noch eine Tabelle (Libre Office oder Open Office)
Die Luminar Objektive waren bei mir Ihr Geld nicht wert. Andere sind damit Happy. China Nachbauten des Mitutoyo kann ich auch nicht empfehlen!

Einige Angaben in der Auflistung beziehen sich auf meinen Stackingaufbau und sind bei Dir oder sonstwo anders (Steps zwischen den Bildern z.B.).
« Letzte Änderung: 01 Aug 23, 22:42 von Stefan »

Offline marc-r

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #12 am: 03 Aug 23, 19:20 »
Hallo Stefan,

mein "Danke" an Dich war ernst gemeint!
Resigniert hat mich der Erfahrungsbericht von Matthias R., bei dem ich nach wie vor nicht verstehe, was in welchem Aufbau hier getestet wurde ... okay, es ist eine "spezielle Lösung", ohne weitere Angaben ist so etwas gerade für Anfänger nicht verwertbar.

Vielen Dank für Deine weiteren Ausführungen!
Was bedeutet im Zusammenhang mit der raynox "short focus"!?
Und sofern man nun eine Irisblende nutzt - zwischen dem infineten Objektiv und der Raynox ODER zwischen Raynox und Kamera bzw. Balgen?

Ich arbeite aktuell bei meiner raynox DCR150 auf Basis der "Vorgaben" aus diversen Netz-Quellen mit einem Abstand von grob 208mm Raynox zu Bildebene.
Einen zoombaren Bereich, so wie von Matthias R. beschrieben, kann ich damit nicht erhalten ... das verwirrt mich.

In Hinblick auf die Qualität von infiniten Objektiven sehe ich es für mich persönlich im Moment so - Digitalfotografie und Zubehör für Mikrofotos sind ein Hobby und das Budget muss jeder für sich definieren. So lange ich weder in Bezug auf die Bildgestaltung noch Aufnahmetechnik mich halbwegs sattelfest fühle, will ich kein Geld für ein teures Mitu in die Hand nehmen.
Auch mit einem Nachbau (15% Preis eines Mitu) bin ich schon öfters relativ glücklich mit meinen Bildern.

Daher versuche ich weiterhin, meinen Aufbau zu optimieren und wenn dann die Kinderkrankheiten des Aufbaus (und Bedieners) überstanden sind, wird es vielleicht ein HLB oder Mitu!

VG
Marc

Offline Stefan

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #13 am: 03 Aug 23, 21:55 »
Bei der Raynox 150 gibt es zwei Ebenen in denen man ein gutes Bild erhält. Eine bei 208 mm und die andere bei 144 mm. Damit kannst Du die Vergrößerung mit einem Balgen oder Verstelltubus unterschiedlich einstellen.

Mein Aufbau ist Camera -> Balgen -> Raynox 150 -> Iris-Blende -> Mitutoyo

Einen Zoombereich gibt es nicht ohne Qualitätseinbußen.

Ich hatte bisher nur ein China Mitutoyo Nachbau getestet. Die Farbränder waren in keiner Einstellung ganz weg zu bekommen und die Stacks damit immer versaut. Ich würde dann eher ein Lomo oder anderes Objektiv nehmen. Es mag aber bessere geben Nachbauten geben. Mene Objektive 5x 10x 20x habe ich alle für zwischen 200€ und 380€ gebraucht im Internet erworben. Gelegentlich hat man Glück.

Viele Grüße
Stefan

Offline marc-r

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Re: Mineralienfotografie mit Hilfe einer Irisblende
« Antwort #14 am: 04 Aug 23, 22:02 »
Hallo Stefan,

Ich hab es ausprobiert - 144mm und 208mm ergeben (relativ zu meinem low-cost Objektiv) scharfe Bilder, bei 208mm die auch rechnerische 10x Vergrößerung. Bei 144mm ca. 7x.
Somit wäre mein Setup also im Rahmen der technischen Möglichkeiten gut eingestellt...
Nun also der nächste Schritt zu einem Hochwert-Objektiv  ;D

 

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