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Mineralienbilder
Schluchti:
Die Mehrebenentechnik ist ein zweischneidiges Schwert. Sie ist, wie Harjo schon sagte, ein gutes Hilfsmittel um Bilder zu machen, die aufgrund der geringen Schärfentiefe mit konventioneller Aufnahmetechnik kaum oder nicht realisierbar wären.
Andererseits vermitteln die Bilder häufig einen mehr oder weniger unnatürlichen Eindruck, weil eben das Auge gewohnt ist, dass es neben dem scharfgestellten Bereich auch unscharfe Bereiche gibt. Das Auge/Gehirn benötigt diese Informationen etwa um Größeneindrücke und Entfernungen zu ermitteln. Fehlen diese Informationen, wirkt das Bild unnatürlich oder aber es können die Größenverhältnisse kaum noch geschätzt werden.
Ein weiterer Punkt sind die (notwendigen) Bildverarbeitungsalgorithmen, die zu dem unnatürlich empfundenen Bildeindruck beitragen, indem etwa nicht selten die Oberflächen der Kristalle mit aquarellartigen Texturen gezeichnet werden und die Bilder am Ende eher wie gerendert (was gewisserweise ja stimmt) oder gemalt aussehen. Häufig werden die Bilder zudem noch gnadenlos überschärft. Für viele mag dies sogar knackiger und gefälliger wirken, hat aber meines Erachtens manchmal kaum noch etwas mit einem natürlichen Bildeindruck zu tun. Deswegen versuche ich die (verlockende) Mehrebenentechnik, wo möglich, zunehmend zu vermeiden und nehme unscharfe Bildbereiche, wo vertretbar, als Gestaltungsmittel in Kauf. Natürlich gibt es aber Motive, die man kaum anders als mit DMF darstellen kann. Da hat diese Technik m.E. nach wie vor ihre vollste Berechtigung.
Das Bild unten zeigt einen 1,5 mm Kristall. Die Aufnahme ist konventionell one-shoot, ohne DMF.
Thomas Noll:
Hallo loparit,
hab vor 3 Monaten mit dem Fotografieren angefangen. Arbeite auch mit CombineZ, lade das Bild hinterher aber nochmal in`s Canon Program. Bringt noch einiges. Über eine Spaltringleuchte denke zur Zeit nach. Die Aussage von in diesem Bereich erfahrenen Kollegen ist: mal Top, mal Flop. Also geht`s erstmal mit der zweiarmigen Kaltlichtleuchte weiter. So und jetzt noch was geschichtes.
Pyromorphit, Grube Friedrichssegen, Bb. 5 mm
Gruß Thomas
Stänlsucher:
Glück Auf,
SUPER Bild finde ich.Ist aber auch eine Frage des tech. Aufwandes und der Kosten.Bei mir ist die tech. und aufwands Grenze erreicht,kann nur noch durch üben besser werden ;)
Namibit(Rosette=1mm)+Pucherit/FG Pucherschacht/Schneeberg
Hoffe man kann erkennen um was es geht - besser geht immer,bin eben noch am üben!
Glück Auf
Lutz
Thomas Noll:
Hallo Lutz,
danke. Freut mich wenn`s gefällt. Bin ja auch immer noch am rumprobieren. Apropos Kosten. Im Verhältnis zur Maschine vom Kollegen Wolfsried meinte der Mikroskop-Dealer meines Vertrauen das es ja sogesehen eine Low -Budget wäre. :'( Der eine sagt so, der andere sagt so.
Ansonsten noch ein Pyro Grube Friedrichssegen, Bb. 12 mm
loparit:
Hallo Schluchti,
habe hier mal den Olivenit zweimal eingestellt. Ein Bild aus nur einem Foto und ein weiteres aus 7 Bildern mit CombinZ bearbeitet. Es ist meines Erachtens kein großer Unterschied. Das Kristallaggregat ist ca. 2mm groß.
Ich werde nun mal noch versuchen die Bilder in RAW zu machen und hoffe dass ich dann noch etwas besser werde mit dem Kontrast etc. Ist natürlich sehr viel arbeit die vielen Bilder dann noch im Raw-Modus zu bearbeiten.
--- Muss mir wiedersprechen, dass DMF-Bild ist doch deutlich schärfer würde ich sagen, nachdem ich jetzt mal die Bilder geöffnet habe ;D
Gruß
Edgar
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