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Wie hat alles bei Euch angefangen?
wolfi:
Servus alle,
nun, bei mir fing alles in den frühen 70ern als ca. 10jähriger an, als ich mit meinen Eltern in den Alpen war und bei einer Bergwanderung ein Stück mit Calcit-Kristallen fand. interessierten Glücklicherweise gab es an meinem Heimatort einen alten erfahrenen Sammler (Karl Bauer, Altenstadt a.d. Waldnaab), der mir meine ersten Calcite und Quarze bestimmte und dem ich meine ersten Exkursionen nach Wölsendorf zu verdanken hatte. Auch einige andere Freunde ließen sich anstecken, so dass vielleicht auch deshalb der besagte Karl Bauer zusammen mit Wilhelm Vierling die Bezirksgruppe Weiden der VFMG gründete. In 1991 hatte Karl Bauer meinen langjährigen Sammlerfreund Martin Füßl und mich gebeten, den Verein zu verjüngen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, was wir ihm natürlich nicht abschlagen konnten.
Logischerweise interessierte mich sammlerisch in erster Linie meine Heimat, erst als es hier spärlicher wurde mit den Funden, schaute ich auch mal über den Zaun (Spanien). Nach der Wende war natürlich auch Sachsen und Süd-Thüringen sowie Tschechien Ziel von Exkursionen, liegt ja auch vor der Haustür. Seit einigen Jahren verbringe ich Sammelurlaube auf Serifos, Griechenland.
Servus + Glück auf
Wolfi
Florian:
Glück Auf an alle,
tja bei mir hat das "Fieber" schon mit so keine Ahnung so ab 6 Jahren gepackt, da hab ich hinterm Haus meine ersten Quarzkristalle entdeckt. So ein paar Jahre später machte ich meine ersten größeren Grabungen in der Nähe und machte für damalige Verhältnisse tolle Funde! Kannte ja auser Quarz noch nicht viele Sachen! So mit 16 oder 17 Jahren zog es mich dann man in neue Gebiete, das waren damals die Steinbrüche in meiner Umgebung, Prünst, Grub Zwiesel und zu den alten Gruben... tja und dort fand ich halt dann Mineralien die ich nicht kannte, und so hab ich mich immer tiefer in Mineralogie eingearbeitet. Auch zu dieser Zeit traf ich dann meine beiden besten Sammlerkumpels die auch so alt wie ich und so wurde das ganze eine super Sache. Inzwischen war ich Mitglied in der VFMG Deggendorf, die wir aber dann bald sozusagen auflösten und einen eigenen Verein gründeten den Mineralogischen Kreis Bayerischerwald. Jetzt zur Zeit sammele ich hauptsächlich Ostbayern aber bin auch in den Alpen viel unterwegs habe zwegs meines Studiums in Rosenheim auch dort eine Wohnung und komm halt auch mal in den Schwarzwald oder oder..... So jetzt noch meine Eckdaten bin jetzt 28 Jahre alt habe eine viel zu große Sammlung und versuche meine Microstücke in Makrostücken zu findne ;).
So glaub das war das wichtigste über mich.
[gelöscht durch Administrator]
Wilhelm:
Hi Rockhounders
Ich habe eine Lehre bei den Rheinisch-Westfälischen-Kalkwerken absolviert. 1965-68. Da war ich nätürlich häufig im Steinbruch. Die Arbeiter brachten oft Stücke aus den Halden mit, die keiner haben wollte. Ich wollte !
der Sauerländer
Moni:
Wie hat’s angefangen? Ich weis das gar nicht so richtig, eins kam zum anderen.
Auf alle Fälle hatte es mir zu Kindheitszeiten die bunt schillernde Kupferschlacke angetan (Viele Wege waren in meiner Heimatstadt damals damit geschottert) - leider hat meine Mama immer alles weggeworfen.
Mitte der 80-er Jahr war ich wieder mal auf der Hütte im Leutratal bei Jena (der Conny müßte sie kennen ...) und schleppte jede Menge an fosilem Muschelkalk wieder mit nach Berlin - der Beginn der eigentlichen Sammlung bzw. Treffender gesagt: der Beginn der Verteilung von Steinen in der Wohnung...
Später haben mich Höhlen und Stollen fasziniert, geologische Aufschlüsse, Vulkane und auf allen Exkursionen wurden Handstücke mitgenommen.
Eigentlich erst ab ca.1995 habe ich an Hand von Literaturrecherchen gezielte Fundpunkte ausgemacht und dann meine Familie dorthin geführt. Ich habe es in Berlin leider nicht so gut wie die meisten hier im Forum, die “nur” zur Tür hinausgehen müssen, bücken und aufsammeln brauchen ....
Ab diesem Zeitpunkt wurden die Urlaubsziele u.a. nach Mineralienfundstellen ausgerichtet, Island, Marokko, in Deutschland Harz, Erzgebirge, Eifel ....
Ich habe eine sehr kleine und bescheidene Sammlung, wobei die Ordnung nach Fundstellen geht. Ein Kauf kam für mich bisher nicht in Frage, denn die Eigenfunde sind immer etwas besonders.
Neben dem Aussehen meiner gefundenen Mineralien interessiert aber natürlich, ob ich tatsächlich das gefunden habe, was ich eigentlich wollte. D.h. nach einer Sammelexpedition vermesse ich jedes Einzelstück (oder fast jedes) mittels Infrarotspectroskopie bzw. unterziehe die Mineralien der klassischen chem. Analyse (da kommt mein Beruf durch, brauche eben nur in mein Labor zu dem entsprechenden Instrumentarium zu gehen) und wenn ich dann doch nicht so recht weiterkomme, wird der nächste Fundort herausgesucht um wieder Referenzen zu sammeln oder zu vergleichen.
Ach so, im Schleifen und Polieren habe ich mich auch schon versucht, aber bisher ohne ansehnliche Erfolge.
Das war’s Gruß Moni
geomueller:
Hallo Moni,
na das mit dem schleifen und polieren wird sich doch bald ändern, oder etwa nicht?
Jürgen
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