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Wie hat alles bei Euch angefangen?
McSchuerf:
..schon mal ein 'Dankeschön' zwischendurch an alle die sich bis jetzt schon hier über sich so schön mittteilten..ich finde das Thema bis jetzt auch hochinteressant und man erfährt doch so auch mehr über seine virtuellen Sammler-Kolleginnen und Kollegen hier vor Ort.. ;D
Glück auf
Peter
uwe:
Mein erstes Mineral habe ich 1954 bei einem Privatbesuch in den "Rabensteiner Felsendomen" (historisches Kalkbergwerk bei Chemnitz) erhalten. Es war ein Hühnereigroßes klares Kalkspat-Bruchstück, welches mir der mit meinen Eltern bekannte Besitzer schenkte. Dieses Stück ist das einzige Überbleibsel meiner Kindheitssammlung und trägt auch heute noch - obwohl vom mineralogischen Gesichtspunkt eigentlich wertlos - die Nummer 0001 meinre Sammlung. Als kleiner Junge habe ich mehrmals mit dem Sammeln angefangen und wieder aufgehört. 1976 viel mir dann das Buch "Einheimische Minerale" von Vollstädt in die Hände und ich hatte mein entgültiges Hobby gefunden.
In dieser Zeit waren zwar die Wismuthalden aus strategischen Gründen (man sagt die sowjetischen Nuklearwaffen wären mit erzgebirgischem Uran gefüllt) streng bewacht, aber die alten Schneeberger Halden zum Beispiel standen noch nicht unter Denkmalschutz. Aus Unkenntnis habe ich leider vieles als "kleines Pusselchen" wieder weggeworfen, nach den ich mir heute die Finger lecken würde.
Ich sammle, wie hierzulande meist üblich, lokal (Erzgebirge und Sachsen) und seit 1991 alpin, wobei ich mich meist auf die Tauerntäler zwischen Hollersbachtal und Krimmler Achental konzentriere. Der größte Teil meiner Sammlung ist selbst gesammelt, vieles Stück gegen Stück getauscht und nur wenig dazu gekauft.
Glück Auf
Uwe
McSchuerf:
na, nu fehlen ja nicht mehr allzu viele hier.. ;)
..doch Stefan, Robin und so ca. 'nur' 100 weitere Sammler.. ;D..
..gibt es außer Moni auf diesem Erdball eigentlich noch eine Sammlerin? Doch die Florentine zumindest.. :D
Robin:
Hallo ;)
Bei mir hat alles in 1989 angefangen als ich das erste Mal mit meine Eltern Skandinavien besuchte. Damals war ich 6 Jahre alt, und habe selbstverständlich nur auf größere glänzende Stufen geacht. Mein Vater hat in 1989 auch angefangen mit sammeln von Mineralien. Er ist damals Mitglied von eine Niederländische Mikromount-Gruppe geworden und hat gleich ein Mikroskop gekauft. Ab und zu hat mein Vater für mich Mineralien gekauft auf Niederländische Börsen, aber das selbst-sammeln hat mich doch viel mehr spaß gemacht. Nachdem ich in 1993 die Kobaltgrube von Skutterud (Norwegen) besucht hatte war ich 'fixiert' auf Co-Ni-Mineralien. Erst in 1998 kam ich dabei die Stufen von Skutterud unter das Bino an zu schauen, und seitdem bin ich begeisterter Mikromounter! ;D
Mein Vater und ich haben nun zusammen eine Sammlung, die vorwiegend aus Eigenfunden aufgebaut ist, obwohl wir auch eine Menge gekauftes, geschenktes und getauschtes Material haben. Es macht mir immer noch viel mehr spaß um Mineralien selbst zu suchen, Börsen besuche ich eigentlich gar nicht mehr! Co-Ni-Mineralien finde ich immer noch toll, aber im Prinzip sammele ich eigentlich alles. Die Chemie und Paragenesen von Mineralien sind ein Schwerpunkt für mich. Deswegen bevorzuge ich das sammeln von Erz- und Sekundärmineralien.
Wie bei Jürgen (geomuller) hat das sammeln auch mein 'Beruf' beeinflußt. Ich studiere im Moment Geowissenschaften an die Universität von Utrecht (Jahr 2). Ich denke nicht daß ich tatsächlich Mineralogie studieren wird (die Entscheidung folgt in Jahr 3), eher Geochemie oder Geophysik.
Gruß Robin.
Stefan:
Im Alter von 6 bis 16 Jahren hat mich alles interessiert was mit Natur zu tun hatte, u.a. eben auch Mineralien und Fossilien.
Ich habe damals schon alles was irgendwie interessant war zusammen getragen.
Ich wurde Mitglied bei den Münchner Mineralienfreunden Jugendgruppe und war auch auf den Münchner Mineralientagen mit am Stand. Mein Vater musste mit mir so manche Sammeltour durchführen.
Dann kam die Zeit der Kneipen und natürlich die Freundin(en) die viel interessanter war(en) als Mineralien und dergleichen. Familie, Kind Arbeit ..... So habe ich mein Hobby ca. 20 Jahre in der Schublade verstauben lassen.
Erst als mein Sohn etwas älter wurde habe ich mein Hobby wieder belebt. Dazu kam meine Leidenschaft für Computer und der Drang alles miteinander zu verbinden.
Das Ergebnis kennt Ihr ja. ;D
Gruß Stefan
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