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Wie hat alles bei Euch angefangen?

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proyect:
Hallo,

Es fing schon im Grundschulalter an bei mir,
mein erster stein, den ich hatte, den fand ich zufällig vor einer Garage auf dem Boden, ein gewöhnliches Stück Pyroxengestein mit einer Ecke magnetit, und dünnen Pyritschichtchen entlang der besten Spaltbarkeitsrichtung.

Ich hielt den damals für Gold,... wie durch ein Wunder hab ich den Stein auch heut noch.

Später kaufte ich relativ teuer einzelne kleine Steine, ....und aus der Zeitschrit "YPS" hatte ich ein paar "Halbedelsteine" boah wow dachte ich damals,.... und von den Eltern wurde später ein Set aus 12 rohsteinen finanziert, und dann gings so langsam los.

Ich konnte bis 12 Jahre alter nur Steine aus Läden kaufen, viel war da nicht an Mineralien (nur esotherikmüll, gefärbte achate, gebrannte ameytiste, kernktrafttopas  ;D , usw) 

Meine erste Gezielte eigensuche vor dem Schulgelände nach Findlingen mit Granat XX war wenig erfolgreich., eine schöne stufe aber zeigte beim Zerbrechen neben den Granat XX noch einen 0,8 mm großen unbeschädigten gelben Zirkonähnlichen X, und 2 weitere beschädigte, mein bester Micromountfund.

Als ich mal wieder an der Spree war, steine in den Fluss pfeffern, fand ich ein paar Quarzgeoden in dem Großsteinschotter (Von Juchem stammt der Schotter wohl, zumindest sehr ähnlich), dann noch einzelne Achate, und sogar ne Ameythystgeode (Mit < 7 XX).

Später aufn Weg im wald fand ich am gleisschotter halt erste Achate, und reste von Granulit mit turmalin, und zeolithhaltiges grünliches gestein,... wie durch ein wunder wurden an einem Gleis auf 2 kiolometer Strecke über 6 Sorten Gestein gestreut, wovon 5 fundmöglichkeiten enthielten.

Das coolste davon sind milleritähnliche winzige Nadeln mit Baryt, weiterhin ein granulit mit blauschwarzen winzigen Turmalin XX parrallel gewachsen, und ein paar XX mit härte 6 und höherer Spaltbarkeit als Quarz,.. wohl Apatit.

Ab da hatte ich dann die ersten 40 Kilo voll,... meine Eltern zwangen mich zum Ausmisten (Worauf ich heut noch Stinksauer bin),.. 95 % durfte ich wegwerfen, nur oben genannte collste funde und wenige andere einzelstücke blieben vom selbst gefundenen übrig. Viel tolles und teilweise noch unbestimmtes Material ging verloren. Darunter auch viel Zinkblende, galenit und ähnliches.

Dann gings wieder los, eine neue Fundstelle bot größere Achate, und sogar ein Gestein mit Erzhaltigen Geoden, und bläulichen Pseudoachaten.

Durch einen Umzug musste ich wieder mal 95 % meiner Sammlung weggeben,... kein Geld, keine hilfe von den Eltern,... und so musste meine sammlung herhalten,... ging halt mit knapper müh und not.

Nur die besten (und zur hälfte auch wertlosen, zur anderen absolut gutes Material) konnte ich behalten. Dennoch reichte das geld grad so um fast aus dem Minus rauszukommen.

Jetz versuch ichs erneut mit nem Neustart, so langsam find ich kleine fundstellchen, und 4 läden sind hier (3 leider Esotherikschrott, einer mit fast nur Aquamarin X und turmalin, aber guten Preisen). und einzelnes bezieh ich schon wieder aus dem Netz,... mit glück wirds bald wieder weitergehn,... ich hoff es halt.
Gruß
proyect

Hg:
Ich habe als kleiner Junge im Urlaub in den Alpen alles eingesammelt, was glitzerte (sehr zum Ärger meiner Mutter, weil ich mir immer die Hosentaschen damit aufschnitt  ;D ). Später ging´s dann los mit Börsen und Stufen kaufen.
Das Hobby hat mich mittlerweile indirekt zum Chemiestudium gebracht (da kann man dann sogar selbst "Steine backen"  ;)
siehe Bild unten )
Grüße
Hg

Stonebrother:
Hallo miteinander,

Ist ja intressannt, welche Geschichten sich hinter jedem verbergen. Bei mir war das so:
 
Ich habe im zarten Alter von 7 Jahren meine ersten Funde gemacht. Das war eine Quarzstufe und eine Haematitstufe. Gefunden in Bad Ripoltsau.
Seit dieser Zeit sammelte ich so das was ich kriegen konnte.
Ich war öfters in den Kiesgruben in der Umgebung wo es aber mehr oder weniger nur Fossilien zu finden gab.
So Sachen wie versteinerte Hölzer und Mamutzähne.
Nach dem ich später ausgezogen bin mußte alles in Kartons vor sich hinvegetieren, da ich keinen Platz zum hatte meine Schätzchen zu präsentieren.
Später kam dann halt Frau und Kinder dazu. Da setzte man andere Präoritäten.
Als ich mich Selbstständig machte hatte ich ein größeres Büro und jede Menge Platz. Da kamen meine Schätzchen wieder ans Tageslicht.
Die haben sich vieleicht gefreut!
Seit dieser Zeit betreibe ich mein Hobby auch ziemlich intensiv und freue mich über jeden neuen Zuwachs.
Im ganzen hat mich die Leidenschaft vor 33 Jahren gepackt und wird mich auch in Zukunft nicht mehr loslassen.

Viele Grüße
Steinestef

PS: Meine Erstfunde haben noch heute Ihren festen Platz in meiner Sammlung.

osito:
Also dann gebe ich meine Geschichte auch noch zum Besten

Es war vor langer langer Zeit in einer weit weit entfernten Gal......
Ach nein das ist nicht ganz meine Geschichte  ;)
Meine Sammlergeschichte began vor etwas mehr als 10 Jahren. Der Schnee lag meterweise und ich sass mit glänzenden Augen vor einem riesigen Tannenbaum. Die Kerzen erhellten den ganzen Raum und ein Lied, mit engelsgleicher Stimme, ertönte aus den Lautsprechern. Und natürlich gab es da auch noch viele bunte Geschenke, welche wie farbige Bonbons unter dem Baum lagen. Ich nahm eines dieser Geschenke in die Hand und öffnete es ganz langsam und bedacht, wie es sich auch für einen kleinen braven Jungen gehört. Und siehe da: Mein erster toller Fund war vollbracht.
In meinen Händen hielt ich eine Kluft (aus Karton) mit tollen Rauchquarzkristallen, geschenkt von meiner lieben Grossmutter.
Ich war von diesen Steinen so fasziniert, dass ich bis heute nicht die Finger davon lassen konnte, und dies auch nicht in Zukunft tun werde.

Grüsse
osito

Steine33:
Moin moin

Angefangen hat es im Erzgebirge wo ich als Kind oft genug war, mit dem schönen Glimmer den man um Oberwiesental fand. Leider war meine Mutter auch nicht so begeistert davon weil wir schon als sechs Köpfige Familie genug Gepäck hatten.
Leider waren es nicht so besonders zu DDR Zeiten mit Mineralien suchen sonst hätte ich damals vielleicht schon weiter gemacht. Und da ich aus der Ecke der heutigen Uckermark komme war da ehe nichts zu finden.

(Das Land Uckermark liegt ca 100Km NO von Berlin und ist erdgeschichtlich gesehen ein Eiszeit Endmoränengebiet)

Naja und dann kam die Wende und mein Vater fand in irgendeiner Zeitung einen großen Bericht über Idar-Oberstein.
Man, das lies mein Herz freudensprünge machen. Endlich mal ein Gebiet wo man was richtiges finden konnte.
Nach sorgfältiger Planung wie und wohin es in den Hunsrück gehen soll, sind wir dann zu dritt Muttern, Vatern und ich los(1990).
Die erste Tour noch mit der Bahn, weil ich da noch keinen Führerschein hatte .Waren voll begeistert was es da alles gab. Muttern war angetan von I-Oberstein und ich und Vater strichen über die Wälder und Felder des Hunsrück. Machten dabei auch unsere ersten Funde an Achat, Jaspis und Quarz.
Zwei Jahre später war ich dann mit meinem Vater nochmal in I-Oberstein und diesmal mit PKW. Dabei fanden wir dann auch den Steinbruch Juchem der uns viel Freude mit Funden gemacht hat.Danach war ich dann noch einpaar mal da.


Kleine Anekdote noch: Zu der Zeit wo ich das erstmal in I-Oberstein war machte ich auf einer Abendschule meinen 10. Klasseabschluss. Mein Geographielehrer wollte dann mal mit uns eine lockere Stunde über Mineralien machen weil ich Interesse gezeigt hatte ,Naja wir wiederholten die Stunde nochmal mit meinen ersten Funden aus I-Oberstein weil das Schulzeug mehr oder weniger nicht zu gebrauchen war.
Und das letzte Thema kurz vor Abschluss nahm er gar nicht mehr komplett mit der Klasse durch er sagte nur das bekäme ich in der mündlichen Prüfung:   Kreislauf der Steine


Gruß Steine33

 

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