Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Mineralien Sammlung ersteigert Bestimmung und Fundorte unbekannt
stoanklopfer:
1-4: stimme ich Stefan zu
5: Apophyllit mit Stilbit, Indien
6: Fluorit aus Shangrao, Prov. Jiangxi, VR China
7: Fluorit, eventuell aus Xianghualing, Hunan, VR China
8: ?Calcit oder Dolomit
Volkmar
guefz:
@Volkmar: nicht alle Admins heißen Stefan ;)
stoanklopfer:
Aua, da habe ich in Gedanken ganz schön daneben gehaut! Entschuldige bitte.
smaragd123:
Moin,
Ich kann dem meisten auch zustimmen.
Nur bei der Rückseite vom ersten Stück bin ich mir unsicher. Die Vorderseite ist auf jeden Fall Quarz. Bei der Rückseite hab ich zuerst an ein (pseudo)-orthorhombisches Mineral gedacht (Apophyllit oder Coelestin). Der vermeintlich muschelige Bruch an dem blockigen Kristall unten rechts spricht aber natürlich gegen meine Vermutungen. Man könnte trotzdem mal ein Ritztest machen, um sicher zu gehen.
8 halte ich aufgrund des typischen, trigonalen "Mercedessterns" auch für Calcit, möglicherweise überwachsen von einer zweiten Generation Calcit oder Dolomit. Da die Fluorite chinesisch aussehen, könnten die Calcite auch aus China stammen. Die Fundortangaben sind trotzdem mit Vorsicht zu genießen.
Grüße Noah
stoanklopfer:
--- Zitat von: smaragd123 am 24 Oct 23, 11:50 ---Die Fundortangaben sind trotzdem mit Vorsicht zu genießen.
--- Ende Zitat ---
Hallo Noah,
ich gebe Dir prinzipiell recht, speziell bei Fluorit kann es schwierig bis unmöglich sein. Ich habe mich sehr viel mit chinesischen Fluoriten beschäftigt, da ich selbst lang in China war und dort lokal gekauft und auch selbst gesammelt habe. Aber der Fluorit Nr. 6 ist dermaßen typisch (die Oktaederform mit dieser typischen Färbung gibt es meiner Kenntnis nach in keinem anderen chinesischen Vorkommen), daß ich ihn zu 99,9% sogar einer bestimmten Mine zuordnen möchte (De'An Mine, Wushan im Kreis Shangrao). Bei der Nr. 7 bin ich nicht ganz so sicher (70-80%), aber auch diesen würde ich (mit Fragezeichen) der Xianghuapu-Mine zuordnen, wobei der Überbegriff Xianghualing-Erzfeld zu 80-90 % sicher ist. Natürlich bleiben immer gewisse Unsicherheiten, besonders bei solchen häufig vorkommenden Mineralen.
Volkmar
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