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Autor Thema: Arsenkies (Arsenopyrit)  (Gelesen 1435 mal)

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Offline Lexikon

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Arsenkies (Arsenopyrit)
« am: 10 Dec 23, 23:15 »
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Deutschland/Sachsen/Mittelsachsen, Landkreis/Freiberg, Revier/Bobritzsch-Hilbersdorf, Gemeinde/Naundorf, Ortsteil/Steinbruch Buchberg
Arsenkies (Arsenopyrit)

Offline Chrisch

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Arsenkies (Arsenopyrit)
« Antwort #1 am: 10 Dec 23, 23:15 »
Ist in dieser Paragenese (Karbonspäte, Fluorit, Baryt) sicher kein Arsenopyrit, sondern bunt angelaufener Kupferkies oder Pyrit. Arsenkies kommt nur in den grauen hornsteinartigen Quarztrümern als feinste Imprägnation oder in diesen in dünnen Quarztrümern in Form winziger prismatischer Kristalle, sehr selten als Drillinge, vermutlich auf Pyrit ps. nach Pyrrhotin, vor.

Gruß Chrisch

Offline Chrisch

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Re: Arsenkies (Arsenopyrit)
« Antwort #2 am: 13 Dec 23, 23:02 »
Nach ...zig Versuchen mit meiner unzulänglichen Fototechnik gebe ich auf, das 2 mm - Aggregat sitzt so blöd hinten in der Druse, daß nur Licht oder Linse eine Chance haben. Hier der noch am ehesten zeigbare Kompromiß:
Arsenopyrit auf Pyrit ps. nach Pyrrhotin auf Quarz, in "Gammelgang"-Quarztrum von Naundorf. Ist leider der einzige Fund in dieser Form, aber ich denke, man erkennt die Kristallformen.
Auf ein besseres!...

Gruß Chrisch

Offline vandendrieschen

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Re: Arsenkies (Arsenopyrit)
« Antwort #3 am: 18 Dec 23, 21:54 »
Mein erster Gedanke war auch Chalkopyrit. Der Bruch ist aber körnig und innen im Anbruch ist er schwarzgrau.
Was richtig ist, die Form ist untypisch für Arsenkies. Ich werde es nochmal überprüfen.
Gruß.

Offline Chrisch

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Re: Arsenkies (Arsenopyrit)
« Antwort #4 am: 18 Dec 23, 23:52 »
In der Paragenese ist Fahlerz nicht auszuschließen, allerdings eigentlich nie bunt angelaufen. Dafür könnte aber ein Überzug kleinster Kupferkiese sorgen - nur als Tip für die Überprüfung...

Gruß Chrisch

Offline felsenmammut

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Re: Arsenkies (Arsenopyrit)
« Antwort #5 am: 19 Dec 23, 01:35 »
Glück Auf!

Anmerkung/Frage zu der beobachteten Bruchfläche. Ist es möglich, dass die Bruchfläche auch schon etwas älter (einschließlich geologisch alt) ist und das körnige, schwarzgraue Erscheinen auf eine Mineralneubildung auf der Bruchfläche zurückzuführen ist?

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline Chrisch

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Re: Arsenkies (Arsenopyrit)
« Antwort #6 am: 23 Dec 23, 17:54 »
Ja, habe mich selber schon über vermeintliche seltsam kristallisierte !?Fahlerze auf Quarz, allerdings aus dem Barytgang, gefreut. Waren aber nach genauem Hinsehen metallisch grau ?angelaufene Kupferkiese incl. grauer muscheliger Bruchflächen! Gibt es also in Naundorf, und warum nicht auch aus den Karbonattrümern!? In denen übrigens Siderit-Kristalle mitunter kupferkiesähnliche Anlauffarben aufweisen können.
Ein vernünftiges Bild ist mir noch nicht gelungen, arbeite aber weiter daran...

Gruß Chrisch