Ich nehme das was sich schon immer bewährt hat: Hammer und Meisel - was anderes ist erstens kostspielig und bringt zweitens im Verhältnis nichts, oder lebt Ihr etwa vom Mineraliensammeln?
Zum Haselnuß-Stiel bei Vorschlaghämmern: Hierbei ist es so, daß ein Vollstahlhammer im harten Untergrund regelrecht zurück ins Gesicht springt. Steinbrucharbeiter haben Werkzeuge mit gehärteten Schlagflächen und Fieberglasstiel. Diese Hämmer werden nach einem gezielten Schlag nicht mehr so stark zurückgeworfen. Der Hammer bringt seine ganze Schlagenergie auf den getroffenen Punkt im Gestein. Wird aber mit Keilen gearbeitet sind vermehrt Vollstahlhämmer mit Neoprenarmierung im Vormarsch. Als gut brachbar wurden wie schon von meinem Vorredner angedeutet Haselnuss-Stiele empfunden. Ich habe das Werkzeug aber inzwischen abgebrochen

und gegen einen robusteren Fieberglasstiel (mit den deutlich besseren Eigenschaften) getauscht.
Zur Meiselproblematik: Für mich eigentlich kein Problem, da ich selbst nachschleife und Spitzen auch selbst härte. Meiselverschließ ist, je nach Einsatzgebiet, jedoch teils beachtlich. Auch habe ich zwischen E**wing und guten Qualitätswerkzeugen nicht viel Unterschied feststellen können. Dieser Unterschied wird jedoch bei den billigen 1 Euro-Teilen immens. Hier habe ich schon alles erlebt, vom Brechen bis zum totalen Verbiegen. Auch ist hier die Splitterwirkung am größten - also Finger weg!!!
In wieweit sich die Sammlergemeinde angepaßt hat, kann ich nicht sagen, da ich meist allein oder mit Tochter unterwegs bin und kann daher nur für mich sprechen.