Das Zeiss T* UV-Filter ist geliefert worden.
Für einen groben Test habe ich das Zeiss Filter direkt vor den UV-LED Taschenlampen gehalten und an die weiße Wand geleuchtet. Die UV-Blockung ist deutlich erkennbar, quantitative Messungen folgen.
Heute erste Tests mit dem Zeiss T* UV-Filter vor dem M.Zuiko 30mm F3.5 Makro an der OM-Systems E-M10IV.
Test wieder an der Aragonit-Stufe wie oben. Nicht weil die viel fluoresziert, sondern nur ganz schwach, um die Fluoreszenz gegenüber dem fälschlich als sichtbares Licht dargestelltem UV-Streulicht an der Stufe zu testen.
UV-LED Taschenlampe SW 255nm, Fokus-Stack (Helicon Focus) aus 17 Bildern mit je 2s F10 bei ISO6400:
Jetzt dominiert bei weitem die sehr schwache blaugrüne Fluoreszenz der Stufe. UV-Falschlicht kaum erkennbar, einzelne blauweiss-leuchtende Fussel.
UV-LED Taschenlampe SW 365nm, Fokus-Stack (Helicon Focus) aus 25 Bildern mit je 1/2s F22 bei ISO6400:
Das falsche Magenta, mit dem die Kamera ohne UV-Filter das langwellige UV-Licht aufnimmt, ist mit Filter so gut wie weg!
Es dominiert ein bläulich-weißer Ton, der allerdings mit dem Auge nicht wahrnehmbar ist. Das Auge sieht eher eine rot-braune Farbe, also sehr dunkel wie die normale Farbe des Aragonit. Das könnte im Foto überlagert sein von spektralen Ausläufern der 365nm LED, die schwach bis Richtung 405nm gehen, und bei der das Filter nicht mehr sperrt.
Für den Preis des Filters von ca. 40€ kann ich erstmal nicht meckern. Mal schaun, wie jetzt gut fluoreszierende Stufen im Foto aussehen ...
PS: Spektrale Blockung des Filters, Spektren und Strahlungsleistungen der LED-Taschenlampen folgen nächste Woche :-)