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Autor Thema: in welchen Böden und wo ist Aluminium enthalten und reichert sich in Pflanzen an  (Gelesen 2065 mal)

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Offline Kio

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Nach längerem Suchen habe ich nicht herausfinden können wo (ob das Schluff, Ton, Lehm, Sand, Mergel, ... ist) wo Aluminium enthalten ist, sodaß eine Pflanze die auf diesem Boden gedeiht es aufnimmt und es auf dem Teller landet.  Aluminium in der Ernährung hat Nachteile weil es Demenz und Alzheimer verursacht und die Bandscheiben schädigt usw. . Aluminium steckt in Konservendosen weil das glaube ich oft Recyclingmetall ist und schlecht von ähnlich aussehendem Aluminium getrennt worden ist, außerdem in Alufolie, Magenschutzpulver, Laugengebäck, Deodorants und anderen Pflegeprodukten auch.
Aber ob es in Lebensmitteln wirklich enthalten ist habe ich noch nirgends gefunden, ich glaube es ist manchmal enthalten. Vor allem, weil eine Pflanze es vielleicht nur aufnimmt, wenn es der Boden überhaupt hat und woanders, wo der Boden aluminiumfrei ist, es der Pflanze nicht abgeht, z.B. Weizen, Mais, Linsen, Bohnen, Zwiebeln, Kürbis, Kartoffeln, Tomaten, Zucchini, Äpfel, Bananen, Orangen,  Erbsen, Reis.
Vielleicht weiß jemand von Ihnen die Antwort.  Wenn es in einem Bestandteil eines Bodens enthalten ist, ist es auch frei und entweicht es wenn eine Wurzel dort ist oder wird dieses Mineral sein Aluminium nicht abgeben können. Wo in welchem Boden aber wird es vielleicht abgegeben?

Offline vandendrieschen

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Aluminium ist Bestandteil der Tonminerale im Boden. Die höchste Aluminiumkonzentration findet sich im Bauxit.

alu-falle-landwirtschaft.html
Zitat
Tatsächlich ist Aluminium das häufigste Metall der Erdkruste und ein wichtiger mineralischer Bestandteil im Boden. Seine biologische Verfügbarkeit und damit seine Toxizität gehen bei neutralen Böden jedoch gegen null. Die Möglichkeit, dass überhaupt Aluminium aus dem Boden freikommt, ist abhängig vom pH-Wert. Ab einem pH-Wert von 5,5 kann Aluminium in Form der dreifach positiv geladenen Alu-Ionen in eine lösliche Form übergehen, die dann von Pflanzen aufgenommen werden kann.

Ganz anderes ist die Situation bei Pflanzen, die an saures Milieu – und damit höheren Aluminiumgehalt des Bodens – gewöhnt sind. Sie haben eine breite Palette an Strategien entwickelt, um mit deren Toxizität umzugehen. Dazu gehört etwa die Fähigkeit mancher Pflanzen die Aluminium-Ionen über organische Säuren zu binden und so genannte Chelatkomplexe zu bilden.

Auf diese und ähnliche Weise vermeiden Pflanzen auf sauren Böden die Anreicherung von Aluminium.
Es gibt nur einige wenige Pflanzenarten, die Aluminium aktiv anreichern und kaum eine dieser Pflanzen spielt in unserer Ernährung eine Rolle. Zu diesen Ausnahmen gehören manche Teesorten sowie Buchweizen.

spektrum.de/aluminium
Zitat
Ein früher diskutierter Zusammenhang zwischen den Demenzerscheinungen bei der Alzheimerschen Krankheit und dem erhöhten Aluminiumgehalt in den dabei gebildeten neurofibrillären Plaques konnte nicht bestätigt werden; Aluminium hat offensichtlich nur eine hohe Affinität für die Plaques.

 

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