Wenn in der Nähe Bergbau- oder Hüttenstandorte existieren, und nur auf der Innenseite eines Schamottetiegelrestes eine ungleichmäßige Glasur vorhanden ist, kann es sich durchaus um den Boden eines zerbrochenen Probiernäppels handeln. In diesen wurde an Erzproben der Metallgehalt der Liefererze an die Hütten pyrometallurgisch ermittelt. Das war mein erster Gedanke, allerdings sieht es ziemlich "robust" bzw. massiv aus, deshalb ist irgendeine andere Keramik vielleicht wahrscheinlicher. Eine Nahaufnahme des Materials wäre sicher hilfreich.
Das zweite Stück könnte ein abgerundeter Quarzitkiesel sein, aber auch da wären ein aussagekräftiges Foto und ein Härtetest Voraussetzung für mehr als ein Ratespiel...
Gruß Chrisch