Noch eins:
Es geht um folgende Themen:
- wir haben hier Begriffe in den Mineralien- Gesteins- und Lexikontexten, die geologische/mineralogische/... Definitionen und Begrifflichkeiten abdecken und zwar zum einen aus wissenschaftlicher Sicht zum andern aus der Sicht der Sammler und Laien.
Blieben wir nur bei einer der Sichtweisen, müssten wir ganz viel ändern. Z.B. sind die Variäteten nur für Sammler von Relevanz (oder bräuchten für eine wissenschaftliche Betrachtung eindeutige Definitionen - und würden dann z.B. in die Nähe von Subspezies rücken).
- wir wollen den Nutzern einen Ankerpunkt geben, wenn etwas gefunden wurde, was könnte es sein und wie komme ich zu einer Bestimmung. "Gefunden" - im Laden oder Schmuckkästchen aus dem Nachlass der Oma; "gefunden" im Keller, am Parkplatz oder beim Hausbau (hatten wir alles schon), "gefunden" im Steinbruch oder Bergwerk. Auch hier gibt es immer wieder interessante Diskussionspunkte - ist das noch natürlich oder schon nicht mehr? Kommt das aus der Betonparagenese der Grube Clara, aus Schlacken? Was ist ein Kupfermineral, das auf dem Schuh eines Bergmanns entstanden ist, was ist mit der radioaktiven Bildung auf der Dachpappe - die auf der Halde lag?
Sowas wird gefunden - sollen wir hier sagen: nein wir schauen uns nur vom Menschen unbeeinflusste Bildungen an?
- wir wollen, dass wir Nutzer eine Ordnung in den Daten haben, dass wir dort den Datensatz (Mineralbeschreibung etc) finden, wo wir ihn erwarten, dass die Themen suchbar sind. Wenn widersprüchliche Suchpfade möglich sind (weil manches wie synth Korund etc im Lexikonteil, Yttrium Aluminium Granat bei den Mineralien und Seeglas bei den Gesteinen im Unterpunkt künstliche Gesteine liegt), dann sind die Suchpfade nicht mehr logisch und intuitiv zugänglich. Für ein Lexikon ist das eben nicht zuträglich.
Und genau das ist der Punkt um dem es mir geht. Wie wir Dinge im einzelnen benennen kann gerne separat diskutiert werden.
Gruß, Martin