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Autor Thema: Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett  (Gelesen 14462 mal)

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Offline prehnit100

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Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett
« am: 11 Sep 24, 11:36 »
Hi,

ich habe hier ein Stück mit angeblich Rotnickelkies von Prangenhaus aus dem Jahr 1969
Kann mir jemand etwas näheres zu dem auf dem Etikett genannten Gang sagen ?

GA

Offline prehnit100

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Re: Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett
« Antwort #1 am: 13 Sep 24, 09:16 »
Meine Frage scheint zu schwer zu sein ;-)

Könnt Ihr mir bei der Entzifferung des Gangnamens weiterhelfen ?

GA

Offline marc-r

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Re: Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett
« Antwort #2 am: 13 Sep 24, 09:52 »
ich lese hier "Brockengang" - was mich irritiert, da Prangenhaus doch ein reiner Steinbruch war!?
Vermutlich haben sich diese Benennungen bei den Sammlern dort etabliert, ohne je offiziell geworden zu sein.
Den Hinweis auf "Sohle 4/N." finde ich hierbei auch recht wertvoll.

Offline heli

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Re: Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett
« Antwort #3 am: 13 Sep 24, 10:12 »
Würde sagen "Brecciengang". Wohl eine Benennung durch einen Sammler.

Aber bleibt vermutlich trotzdem eine Fehlbestimmung. Das Mineral ist von Wülfrath meines Wissens nach nicht bekannt.

Offline marc-r

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Re: Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett
« Antwort #4 am: 13 Sep 24, 10:24 »
Würde sagen "Brecciengang". Wohl eine Benennung durch einen Sammler.

das passt besser !!

Offline prehnit100

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Re: Rotnickelkies von Prangenhaus - Etikett
« Antwort #5 am: 14 Sep 24, 08:58 »
Danke euch für die Hinweise !
Auf Breccziengang wäre ich nicht gekommen - passt aber. Vor allem hat das Stück auch eine brecczienartige Matrix. Damit gehe ich jetzt auch davon aus, dass es sich um keinen offiziellen Gangname handelt, sondern um eine Abgrenzung zu anderen Gängen auf Grund der Erscheinung.
Das Stück selber ist unscheinbar und auch kein Nickelin offensichtlich erkennbar.
Von der Fundstelle werden in früher Literatur Nickelerze erwähnt, jedoch ohne nähere Angaben.
In https://doi.org/10.1016/j.chemer.2009.05.003 von 2009 wird derber Nickelpyrit beschrieben und erwähnt, dass er auf Grund seines Aussehens mit Nickelin verwechselt wurde.
Bei Gelegenheit werde ich mal einen Anschliff machen (lassen). Vielleicht dass man dann mehr erkennt.
GA