Und hier 3 Fotos mit dem Handy durchs Okular vom Stereomikroskop, mein Setup ist nach einem Umzug noch nicht wieder aufgebaut.
Sorry, freihändig geknipst, daher grausame Qualität.
Ich bewundere Leute, die auf diese Art gute Bilder machen.
Bildbreite je etwa 8 mm.
Das Bild 3 zeigt die Prismenfläche, die sich sehr rau anfühlt. Die diagonalen Streifen auf Foto 2 sind nicht das Resultat der Bearbeitung, sondern das Resultat von in Wellen angeordneten Kristallspitzen, das ist nichts ungewöhnliches. Die Kristallspitze ist links oben.
Man kann die dunkleren kleinen länglichen Quarzkristalle erkennen, die alle etwas schräg aus der "Matrix" kucken. Ordentliche Rhomboederflächen gibt es kaum, dagegen viele Bruchflächen.
Die Matrix ist fest, man kann mit einer Nadel und etwas Kraft aber etwas abschaben. Die Dicke dieser Schicht ist etwa 1 mm, unmittelbar darunter sitzt der Kristall.
Bild 4 zeigt den Rand unter dem "Zepter". Hier sieht man die "faserige" Struktur sehr gut, an der Basis sitzen massenhaft dünne Quarzkristalle, die zur Oberfläche hin immer größer werden . Bei diesem Rand wurde mit Sicherheit "nachgeholfen".
Bild 5 zeigt eine andere Stelle, bei der ich von unten Kristalle abgehebelt habe, man erkennt noch einen diagonal liegenden Splitter.
Ich glaube nicht, dass ich an der eigentlichen Kristallspitze und dem "kaktusquarzartig" umwachsenen kleinen Kristall die Tochterkristalle abheben könnte, das sitzt alles sehr fest.
Für die alte Oberfläche des Prismas mag das aber nicht gelten, deshalb bin ich mir auch nicht sicher, ob die genauso ausgesehen hat wie auf dem Bild 2 auf dem kleinen aufgewachsenen Kristall oder auf Hiltruds Kristall. Da reichte vielleicht schon ein Hochdruckreiniger - das ist natürlich reine Spekulation.