Ich hatte schon im ersten Teil geschrieben, bevor man ein Stück nicht in der Hand gehabt hat, bzw. bevor man den Fundort kennt, kann man keine Aussage zum Wert machen. Wenn ich einige meiner Stücke (Schneeberg, Schwarzenberg usw.) so hinlegen und so fotografieren würde, wäre die Aussage zum Wet natürlich auch negativ. Manche extrem seltene Phosphate und Arsenate sieht man eben nicht aus der Ferne. Ich nehme zwar nicht an, daß unter den gezeigten Stücken solche Minerale enthalten sind, aber solche Paschalaussagen sind nun mal nicht seriös.
Um so mehr zeigt sich hier: Nicht der Name des Minerals ist bei einer Stufe wichtig (der kann auch in hundert Jahren noch zweifelsfrei ermittelt werden), sondern eine möglichst genau Dokumentation von Fundort und Fundzeitraum.
Gruß
Uwe