Hallo zusammen,
schwieriges Thema. Ich persönlich möchte mich an jedem Stück meiner Sammlung beim Betrachten freuen, das bringt mit sich, dass - das Bessere ist des Guten Feind - ich auch immer wieder aussortiere. Diese aussortierten Stücke gehen entweder geschenkt oder in Lots für Schnäppchenpreise weg oder bei besseren Stücken, dann auch mit genauer Fotodokumentation über ebay, e-Rocks und etsy, über einen befreundeten Händler. Für Verkauf auf Börsen habe ich im Moment (leider) keine Zeit.
Auf diese Weise ist mir die Sammlung in den letzten Jahrzehnten (bin Anfang 50) auch nicht über den Kopf gewachsen, sind insgesamt ca. 2000 Stücke, viele Kleinstufen und MMs, davon ca. 60% Eigenfunde (v.a. alpin). Ich habe begonnen, die Stücke alle zu fotografieren (bisher ca. 600), alle aus mehreren Perspektiven und falls nötig mit genügend Detail-Aufnahmen. Macht mir fotografisch große Freude. Ist zwar zeitaufwändig, aber erleichtert sehr überregionale/internationale Diskussionen und auch Tausch/Verkauf, da sind dann auch gute Preise zu erzielen. Die Fotos und die Sammlungsübersicht können in hoffentlich ferner Zukunft meine Kinder, wenn sie nicht selber die Sammlung weiterführten wollen, dann verwenden und alles verhökern, manches würde ich auch im Freudeskreis oder Mineralogenkreis verschenken/bevorzugt anbieten, z.B. (ehemaligen) Tourenpartnern.
Bis dahin: möglichst jeden Tag ein paar Stücke anschauen und sich freuen!
Glück auf,
Paul