>> Aber wirklich nur Versuch, denn hier könnte auch der Quarz leiden...
Kann passieren, ist aber sehr unwahrscheinlich.
Quarzkristalle lösen sich in NaOH-Lösung außerordentlich langsam.
Wenn ich Quarze in NaOH reinige, lege ich immer ein paar Quarzkristalle dazu, damit ich nicht soviel Lösung brauche.
Dieser "Füllstoff" wird immer wieder verwendet und hat insgesamt schon Monate bei 60-80°C in 15-20% NaOH gelegen.
Man sieht auf den Kristallflächen der zum Auffüllen genutzten Kristalle erst nach vielen "kumulierten" Wochen andeutungsweise etwas.
Ich habe bisher nur eine Ausnahme erlebt: Kristalle aus Kallenhardt, die in Lehm teilweise angeätzt sind, wurden nach 1 Woche warmen Bad auch an glänzenden Kristalloberflächen weißlich und etwas rau. Wahrscheinlich sind diese Kristalle voller Baufehler an der Oberfläche und lösen sich deshalb schneller.
Einfach nur in NaOH-Lösung einlegen bringt bei solchen feinkörnigen silikatischen Krusten eh nicht viel. Komplett auflösen werden sie sich in der Regel nicht, aber sie werden etwas geschwächt und lassen sich dann leichter mechanisch entfernen. Die ganze Prozedur braucht viel Geduld.