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Autor Thema: Optimale Beschriftung auf Mineralien?  (Gelesen 17994 mal)

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Offline vandendrieschen

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Re: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #30 am: 17 Feb 25, 16:37 »
Hallo,

ich bin etwas überrascht. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber ich würde niemals ein Mineral bekleben oder sonst irgendwie mit "Leim" versehen. Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. Der Rest steht im Computer. Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern.
Hallo,
das passiert aber, wie wir kürzlich wieder 2 mal lesen durften. Fliegende Zettel und fehlende oder unnummerierte Stücke...

Zitat
Aber da irgendwas aufkleben, nee, das getrau ich mich einfach nicht. Sorry, aber so kann man Pflastersteine nummerieren, aber doch nicht die wertvollsten Minerale die man mühevoll zusammenträgt. Nix für ungut
Es kommt auf das wie an.

Ich habe meine Etiketten nochmal überarbeitet. Da die alte Version für viele Stücke mit ~ 3 x 4 cm zu wuchtig war. Die Maße sind jetzt 1,70 cm x 2,40 cm und passen selbst auf kleine Stufen.
Darauf wird nur das wichtigste vermerkt. Exakte Fundortstelle, vollständiges Datum (leg.), Maße (bspw. bei +20 Quarzen ist die Zuordnung nicht mehr gegeben, sollten sich Etiketten ablösen) Daher ist der Mineralienname entehrbarer, zumal sich oft nicht nur ein Mineral darauf befindet und der Platz nicht ausreichen würde. Und wo fängt es dann an und hört es auf, was wert ist, dokumentiert zu werden?
Zudem kann man den Mineraliennamen in einer extra Kartei oder Datenbank vermerken, statt den Fundort (da das Zubehör eh meist verloren geht), wie es oft gemacht wird. Und das Mineral ist immer nachträglich bestimmbar und auch für Laien reproduzierbar über Fachwissende. Und selber wissen die meisten Sammler, welche Mineralien sie in der Vitrine haben.
Eine Archiv/Sammelnummer funktioniert auch nur solange, wie das Zubehör erhalten bleibt. Durch Einsatz der EDV vernachlässigen heute manche Sammler eine genaue Etikettierung, weil der 'Rest' in der Datenbank zu finden ist. Werden Sammlung und Rechner getrennt, sind nur Minimalangaben oder nur Nummern auf dem Etikett zugänglich.
Die Schrift kann kurzfristig verblassen (Tintenstrahldrucker, innerhalb von zwei Monaten) oder die lasergedruckten Buchstaben lösen sich vom Papier.
Mein Setup:
- Etiketten aus ph-neutralen Museumskarton.
- Schriftgröße 4 - 5 pkt.
- FixoGum von Marabu zum rückstandsfreien befestigen und wieder ablösen der Etiketten.
- Wenn selbstgeschrieben, ein weicher hochwertiger Bleistift (Härtegrad 2B) zb. Etiketten-Bleistift.
- oder edding 1800 Präzisionsfeinschreiber/Pigmenttintenstift mit Polyesterspitze, für Schönschrift auf Sammlungsetiketten.
- mit Fixierspray für Druckerpapier Etikett und Schrift versiegeln.

 

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