Glück Auf!
Anhand der Bilder lässt sich zum Gestein leider nicht viel schreiben. Sandstein wurde ja bereits geschrieben. Ein rhyolithisches oder auch granitoides Gestein ist ebenso denkbar. Bessere Aufnahmen, die mehr Details zeigen, sowie eine genauere Beschreibung der Bruchfläche könnten helfen, das Gestein näher einzugrenzen.
Wirkt das Gefüge völlig homogen in Farbe und Textur? Lässt sich eine Körnigkeit erkennen? Wie groß sind die Körner? Besteht das Gestein nur aus einzelnen Körnern in einer Matrix, oder ist es insgesamt aus sichtbaren Mineralkörnern aufgebaut? Sind diese Körner gleichmäßig ausgedehnt, oder erkennt man nadelige, säulige oder tafelige Kristalle? Welche Farben zeigen die Mineralkörner? Gibt es auffälligen Glanz oder Lichtreflexe an den Körnern? Haben sie ebene Bruchflächen, oder sind diese eher unregelmäßig? Wie verhält sich ein Magnetpendel gegenüber dem Stein?
Die braunen Ringe sind zonare Abscheidungen, die infolge örtlich und zeitlich schwankender oxidierender und reduzierender Bedingungen entstehen. Unter dem Begriff „Liesegangsche Ringe“ findest du mehr dazu.
In Sedimentgesteinen treten Liesegangsche Ringe häufig als dreidimensionale, schalenartige Strukturen im Gesteinsinneren auf. Ein Anschnitt in beliebiger Orientierung kann die zyklischen Ringstrukturen gut sichtbar machen. Bei anderen, wenig porösen Gesteinen, erscheinen Liesegangsche Ringe dagegen vorrangig auf Klüften und Rissen, da dort bevorzugt Reaktionsfronten verlaufen.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut