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Chaotische Fluorit-Kristallform

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berthold:
Hallo Peter,

vielen Dank für die Recherche.

Bei den Fotos von Dir glaube ich etwas anderes zu erkennen: Scheinbar ist zwischen den Kristallen etwas hrausgelöst worden, selbst in der Matrix ist das als Einschnitt zu erkennen. Möglicherweise trennte hier ein tafeliger Baryt oder Calxit die Fluorite. Dann wären das aber freigelegte eben Anwachsstellen und keine Kristallflächen im eigentlichen Sinn.

Die {830} habe ich inzwischen durch eine weitere Messung abgesichert.

Gruß

Berthold

Uwe Kolitsch:
In Lapis gab's mal einen Artikel über pseudo-skalenoedrische(?) Fluorite von Wölsendorf. (Kristallform {371}??)
Ich glaube es war, 1981, Heft 1.  Alles ohne Gewähr.

GA, Uwe Kolitsch

berthold:
Hallo Uwe,

vielen Dank für den Hinweis, ja die kenn ich (habe ich auch in der Sammlung  ;D ) stammten aber (in Wölsendorf) nur aus der Grube Cäcilia, entstanden vermutlich durch Lösungsvorgänge und Rekristallisation. Bei den {731}-Skalenoedern die -zugegeben- auch etwas chaotisch aussehen ist in der Flächenausbildung aber ein System vorhanden: z.B.. ist jede 4 Fläche des 48-Flächers relativ groß und gut ausgebildet.  Teilweise sind diese "Skalenoeder" noch flächenreicher z.B. in Kombination mit {730}. Solche Kristalle gab es weltweit m.W.n. nur an drei Orten. Siehe dazu auch meine Homepage:
--- Zitat ---http://www.berthold-weber.de/w_skal.htm
--- Ende Zitat ---


Sicher handelt es sich bei meinem Chaos-Fluoriten hier aber nicht um {731} oder {730}, da sind die gemessenen Winkel zu weit weg.

Gruß

Berthold

Chris18:
Hallo Berthold

zum Thema Fluorit (731/730), weißt du wo ich sowas her bekomm? such einen (reicht auch schon klein).  :-[

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