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ich suche mal etwas Spezielles

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jürgen lange:
Zum Thema: eine besondere Manganknolle.

Ich habe in meiner Sammlung eine Manganknolle in Gießharz eingebettet. Sie wurde von der ehemaligen Metallgesellschaft Frankfurt als Kubus mit Kantenlängen ca. 48 mm für Werbezwecke angefertigt.

Meine Knolle steht nicht zum Verkauf, vielleicht findet sich im Museum so etwas: https://www.museumsfernsehen.de/die-manganknolle-schaetze-aus-der-sammlung-des-deutschen-schifffahrtsmuseums, dort Vortrag zum Thema „Die Manganknolle - Schätze aus der Sammlung des Deutschen Schifffahrtsmuseums, 21. Juni 2021“. Das Material für den dort dargestellten Kubus wurde 1973 gefördert. Aus dieser Förderung stammt wohl auch mein Stück.

Ein Freund von mir musste aus Altersgründen seine umfangreiche Sammlung aufgeben. Nachdem ein / zwei Händler sich die besten Stücken herausgekauft hatten, durfte ich etwa eine halbe Stunde aus der verbliebenen Schütthalde mir Stücke herausnehmen. Dabei fand sich auch die Knolle in Gießharz.


Viel Erfolg beim Suchen. Herzliches Glück Auf Jürgen Lange

vandendrieschen:

--- Zitat von: endeavour-minerals am 16 Jul 25, 19:31 ---@ vandendrieschen, m. E. sind Scheinkristalle keine Pseudomorphosen.

--- Ende Zitat ---
Ist eh nur ein Kunstwort. Ich werde nochmal nachsehen, was bei mir auf dem Etikett direkt drauf steht, wenn ich zuhause bin. Scheinkristall definitiv nicht. Habe ein Stück aus Ziegelhausen mit Etikett von einem Geologie Professor.

vandendrieschen:

--- Zitat von: geomueller am 16 Jul 25, 15:11 ---Der Begriff Glyptomorphose scheint aber veraltet und nicht mehr gebräuchlich zu sein, man findet kaum etwas darüber im Netz.

Gruß und Glück Auf, Jürgen

--- Ende Zitat ---
"Glypto" bezieht sich vom Wortstamm auf "geschnitzt", "gehauen". Umgangssprachliche Bezeichnung für Verhärtungen.
Pseudomorphosen wurden früher wohl als Glyptomorphosen bezeichnet. Das würde deiner Erklärung mit den "Scheinkristallen" nahe kommen.

endeavour-minerals:
@ vandendrieschen: Die Wortschöpfung "Scheinkristalle" stammt nicht von mir, sie taucht in der Literatur auf, gerade im Zusammenhang mit dem oben aufgeführten Material. Es handelt sich, so wie ich es verstanden habe, bei "Scheinkristallen" nicht um Pseudomorphosen. Pseudomorphosen gibt es im Grunde nur von Mineral A nach Mineral B. Bei den Scheinkristallen, gab es zwar mal ein zugrundeliegendes Mineral, was aber dann durch Gestein ersetzt wurde. Also z.B. Sandstein nach Calcit oder Tonstein nach Steinsalz.

Glück auf Ingo

geomueller:
Eben weil es keine Pseudomorphosen sind, gab/gibt es dafür den Begriff Glyptomorphosen. Wie gesagt ich habe das zum Studium vor 40 Jahren  :o ::) noch so gelernt. In älterer Literatur wird man dazu sicher was finden.

Gruß Jürgen

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