Mineralien Kalenderhttps://www.juwelo.deDie 60. Rhein-Neckar-Mineralienbörse

Autor Thema: Vesuvianit  (Gelesen 2104 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lexikon

  • *
  • Beiträge: 1
Vesuvianit
« am: 15 Jul 25, 20:38 »
Bilder Diskussion - Image Discussion

 (für mehr Informationen klicke auf das Bild / click on the picture to get more information)

Schweiz/Wallis, Kanton/Visp, Bezirk/Saas-Fee/Felskinn
Vesuvianit

Offline Klaus Schäfer

  • ******
  • Beiträge: 1.389
  • Bewertet mehr Bilder !
Vesuvianit
« Antwort #1 am: 15 Jul 25, 20:38 »
Die Form der Kettenkristalle ist typisch für Granat. Die weißen Kristalle der Paragenese sind auf alle Fälle Diopside.

Offline Manfred Früchtl

  • *****
  • Beiträge: 847
Re: Vesuvianit
« Antwort #2 am: 15 Jul 25, 20:56 »
Hallo Klaus,
Diopsid ist klar , hätte ich auch so geschrieben,
Aber wie kann ich erkennen dass, das Granat sein soll ?
kann keine Fläche dür Granat erkennen.
Gruß
Manfred

Offline guefz

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 5.887
  • Just hanging around...
    • GüFz aus MYK
Re: Vesuvianit
« Antwort #3 am: 15 Jul 25, 21:49 »
Ich meine bei diesem Kristalltürmchen teilweise rechte Winkel zwischen den Flächen zu sehen. Das wäre für Granat eher untypisch.

Offline Klaus Schäfer

  • ******
  • Beiträge: 1.389
  • Bewertet mehr Bilder !
Re: Vesuvianit
« Antwort #4 am: 15 Jul 25, 22:38 »
Hallo Kollegen,

Ich halte die Kettenkristalle für verzerrte Rhombendodekaeder. Man sieht auf die quasi "trigonale" Seite mit drei Rauten. Das ganze ist etwas in die Länge gezogen. Türmchen dieser Art sind am Felskinn nicht selten.

Offline guefz

  • Administrator
  • *****
  • Beiträge: 5.887
  • Just hanging around...
    • GüFz aus MYK
Re: Vesuvianit
« Antwort #5 am: 15 Jul 25, 22:42 »
Man müsste das Teil selber unterm Mikroskop drehen können, dann würde man auch die Winkel sicherer erkennen...

Offline smaragd123

  • *****
  • Beiträge: 806
Re: Vesuvianit
« Antwort #6 am: 15 Jul 25, 23:23 »
Derartige "pseudoprismatische", verzerrte Dodekaeder sind gut von Grossular (insbesondere Hessonit) aus Bellecombe, Aosta-Tal, Italien beschrieben. Ein sehr anschaulicher Lapis Artikel fand sich in der Mai/Juni Ausgabe 2024.

Grüße Noah