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Autor Thema: Mineralien im Endoceras / Calcit  (Gelesen 4860 mal)

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Offline Anrheiner

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Mineralien im Endoceras / Calcit
« am: 28 Aug 25, 20:47 »
Im Gehäuse eines Endoceraten vom Kinnekulle sind braune und schwarze Kristalle. Das Stück war im Ultraschall, es ist also kein Dreck.
Meistens sind in den Fossilien ja Calzitkristalle. Diese sind aber sehr spitz und schwarz / braun. Was könnte das sein?

VG Klaus
« Letzte Änderung: 31 Aug 25, 18:54 von oliverOliver »

Offline oliverOliver

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Re: Mineralien im Endoceras
« Antwort #1 am: 28 Aug 25, 21:07 »
Zitat
Diese sind aber sehr spitz und schwarz / braun.

Sieht mir aber trotzdem am ehesten nach Calcit-Skalenoedern aus (bes. rechts oben). Zur Sicherheit mal mit einem Tropfen Säure/Essigessenz testen. Oder gibts evt. einen gebrochenen/beschädigten Kristall, an dem du die Spaltbarkeit überprüfen kannst?
ga
oli
« Letzte Änderung: 28 Aug 25, 21:23 von oliverOliver »

Offline Chrisch

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Re: Mineralien im Endoceras
« Antwort #2 am: 28 Aug 25, 21:22 »
In einem ordivizischen Ludibunduskalk von der Steilküste bei Glowe habe ich vor Jahrzehnten in einem Endoceras als Kammerfüllung Calcitkristalle mit !?Bitumen-Überzug gefunden, daran erinnert mich das irgendwie...

Gruß Chrisch

Offline axl

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Re: Mineralien im Endoceras
« Antwort #3 am: 28 Aug 25, 21:30 »
hi,

das scheint doch -rein optisch- ein Calcit-Skalenoeder zu sein,
falls Zweifel, dann einfach testen

Grüße
und
Glück Auf
Axel

Offline Anrheiner

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Re: Mineralien im Endoceras
« Antwort #4 am: 28 Aug 25, 23:12 »
In einem ordivizischen Ludibunduskalk von der Steilküste bei Glowe habe ich vor Jahrzehnten in einem Endoceras als Kammerfüllung Calcitkristalle mit !?Bitumen-Überzug gefunden, daran erinnert mich das irgendwie...

Gruß Chrisch

Ein guter Hinweis. Der Kalk am Kinnekulle heißt ja auch "Stinkkalk" weil er Bitumenhaltig ist.

VG Klaus

Offline Johannes Kalbe

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Re: Mineralien im Endoceras
« Antwort #5 am: 29 Aug 25, 08:12 »
Die kambrischen Stinkkalke liegen im Erdöl-Muttergestein, den Schwarz-/Alaunschiefern.
Die Erdpech-Einschlüsse in den Hohlräumen von ordovizischen und silurischen Gesteinen Schwedens sind lediglich "Fallen" für das Erdöl, und haben nicht viel mit der Genese der Calzite zu tun.