Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Fundort für Zepterquarz gesucht
Chrisch:
Falls noch Kontakt zur erwähnten Sammelgruppe bestehen sollte, würde ich einfach mal dort nachfragen. Wenn das Stüfchen (verständlicherweise!) das Highligth des Tages war, könnte sich durchaus noch jemand daran erinnern - solche Stories halten sich aus eigener Erfahrung zuweilen hartnäckig im Bekanntenkreis! Oder hat jemand von damals vergleichbare, wenn auch zepterlose Quarze mit Etikett in der Sammlung!? Wäre ein Ansatz weiterzukommen, und das Stück die Mühe allemal wert...
Gruß Chrisch
Babelfisch:
Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu den Leuten. Wir waren damals eine Gruppe jugendlicher Sammler aus der ganzen DDR und ich kenne da niemanden mehr. Ist ja auch schon über 30 Jahre her…
Aber gerne können hier möglich Fundstellen aufs Blaue genannt werden. Vielleicht fällt es mir wieder ein, wenn ich den Ort oder Namen lese.
Chrisch:
Erinnert mich irgendwie an die damaligen "Spezi-Lager" vom Kulturbund in den Sommerferien! :-) Falls das eines davon war: es gab dann eigentlich immer im Nachlauf in der Zeitschrift "Fundgrube" einen Kurzbericht darüber, wenn ich mich richtig erinnere auch mit dem jeweiligen Exkursionsprogramm...
Gruß Chrisch
felsenmammut:
Glück Auf!
ausgesprochen hübsches Zepter.
Zepterquarze sind in den genannten, in Frage kommenden Herkunftsregionen allgemein selten, kommen letztlich aber doch an zahlreichen Lokalitäten vor. Rein die Ausbildung der Zepter erinnert mich an Funde aus dem was jetzt der Steinbruch Flechtingen bei Magdeburg ist. Wie dort die Steinbruchsituation in den 1980ern war, müsste recherchiert werden oder jemand anderes kann das hier mit wenig Aufwand beitragen. Die mir von dort bekannten Zepter kommen in brekziierten Gangzonen vor. Allerdings sitzen auf den mir von dort bekannten Stufen die Quarzkristalle eher verteilt und einzeln auf der Matrix, eingebettet in Kristallrasen aus Feldspat, Calcit, Fluorit und diverse Akzessorien. Die Zepter sind wie bei dem diskutierten Stück kontrastreich klar gegenüber den Stil-bildenden Quarzen und die Zepter sind deutlich dick ausgebildet. Bei dem diskutierten Stück ist sichtlich eine Sekundärmineralschicht im Erscheinungsbild der 1. Quarzgeneration involviert. Das steht weder im Widerspruch noch als Fürsprache für eine Herkunft aus dem Flechtinger Höhenzug.
Einem Fundort im Granulitgebirge, einschließlich Steinbruch Elzing räume ich aber trotzdem reale Chancen für die Herkunft der Stufe ein.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
Chrisch:
Derart große Zepter sind mir von dort zwar nicht bekannt, aber das muß nichts besagen, war das letzte Mal Anfang der 80er dort, und da kamen in dem schon recht großen Bruch vor allem nette Qz-Cc-Siderit-Hämatitdrusen. Typisch waren die klassischen Hohlräume mit "Quarzspitzen", derart prismatische Quarze waren eher selten, undeutliche Zepter hatte ich nur im mm-Bereich, aber generell ohne Beläge zwischen den Generationen. Aber wie gesagt, war nur sehr sporadisch dort...
Immerhin fand das 1987er Spezilager wohl in Stendal statt, ca. 50 km entfernt - ein Schelm, wer Arges denkt... ;D
Gruß Chrisch
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