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Liste der Minerale bei einem Fundort - Nennung Ersteintrag / Referenzen

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marc-r:
gefunden ... habe ich tatsächlich bislang übersehen, weil nie gebraucht

Ok - dann ist meine Frage damit beantwortet - alle Änderungen sind nachvollziehbar, sogar sehr detailliert!

Vielen Dank, VG & GA

heli:
Ok - dann ist meine Frage damit beantwortet - alle Änderungen sind nachvollziehbar, sogar sehr detailliert!

Diese Protokolle sind nicht vollständig. Ich habe einige Änderungen, an denen ich zumindest beteiligt war, nachgeprüft.
Als Beispiel: Fundstellen wurden in einen anderen Ort/Bezirk/Bundesland umgegliedert. Dazu findet man keine Info.

Aber nochmal generell, wie auch von Jörg ausgeführt: Ohne Referenzen sind Angaben nur die Hälfte oder gar nichts wert.
So werden z. B. noch immer bei Fundstellenkopien aus Mindat die dort angeführten Referenzen bei den einzelnen Mineralien nicht "mitgenommen".

Ohne zu wissen, woher Eingaben stammen, ist ein Check der vorhandenen Listen auch bei besten Kenntnissen der lokalen Situation nicht wirklich möglich. Wer weis schon, zu welchen Erzen einer Fundstelle irgendwer Anschliffe gemacht hat, oder ob irgendwer Feinsandanalysen gemacht hat, deren Minerale nun kommentarlos in Mineralienlisten eingetragen werden. Und ich möchte nicht wissen, wie viele "Wunschmineralien aus Eigenfunden" oder Mineralien aufgrund irgendwelcher dubioser Verkäuferangaben in den Mineralienlisten zu finden sind.

Ich weis, dass meine schon öfters vorgetragene Anregung, bei Mineralien-, Gesteins- und Fossilieneinträgen zumindest eine Referenz zu verlangen, von manchen abgelehnt wird. Kommentare zu diesem Thema wurden in der Vergangenheit sogar gelöscht.
Aber wäre es nicht wirklich sinnvoll, wenn man z. B. bei einem Mineraleintrag wissen würde, ob dieser auf einen Artikel zurückzuführen ist, oder doch auf einen Eigenfund oder ein getauschtes/gekauftes Stück?
   
 

guefz:

--- Zitat von: heli am 01 Jan 26, 19:49 ---Diese Protokolle sind nicht vollständig. Ich habe einige Änderungen, an denen ich zumindest beteiligt war, nachgeprüft.
Als Beispiel: Fundstellen wurden in einen anderen Ort/Bezirk/Bundesland umgegliedert. Dazu findet man keine Info.

--- Ende Zitat ---

Änderungen im Pfad werden dort ebenfalls gespeichert, es sei denn, sie sind älter als diese Protokoll-Funktion. Letzteres gilt aber für alle Änderungen, wie ich bereits vorher geschrieben habe.

Chrisch:
Bei bestehenden "Altlisten" ist es bei einzelnen Mineralen wirklich oft schwierig bis unmöglich zu prüfen, wenn man nicht weiß, was wann wie von wem gefunden/analysiert wurde, vor allem bei historischen Fundstellen. Auch kann man eine reine Quarz- oder Achatfundstelle nicht mit der Clara über einen Kamm scheren.
Bei Allerweltsmineralen wie z.B. Quarz, Calcit, Fluorit oder Pyrit halte ich eine generelle Referenzierungspflicht außer allgemeiner Angaben wie z.B. "Fund/Tausch/Kauf + Sammlung Name" für überrissen; hingegen bei Mineralen, deren Identifizierung spezieller Analytik bedarf, für unbedingt sinnvoll. Da ist ansonsten wirklich oft genug der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber nicht jeder kann/muß alles analysieren lassen, und nur für relativ wenige meist bekannte Fundstellen gibt es halbwegs vollständige Literaturangaben, die dann aber auch oft schnell veralten.
Schwierig wäre eine entsprechende Grenzziehung, da sie m.E. nach sehr von Wissensstand, Lokal-Erfahrung und ja, auch erwiesener "Seriosität der Quelle" abhängig sein dürfte. Für letzteres ein Beispiel: meine besten "Eigenfund-Scheelite" von Zinnwald habe ich am Lorenz Gegentrum Halsbrücke gemacht, wo am Haldenfuß jemand seinen Kofferraum erleichtert hatte... kennt man nicht beide Fundstellen gut genug, gehen die Probleme los, was sich, ich sag's mal salopp, oft genug an Eintragungen von einmaligen Besuchern einer Fundstelle ablesen läßt, ohne ihnen damit persönlich zu nahe treten zu wollen! Ich vermute, mit zunehmendem Wissen steigt auch die "Referenzierungsneigung"...
Deshalb sollte zumindest an einer generellen "namentlichen Eintragung" überlegt werden, - im Sinne von "Meine Hand für mein Produkt :)"! Damit würde zumindest das Suchen im Änderungsverlauf minimierbar sein.

Gruß Chrisch

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