Glück Auf!
Zur These "Rote Blutlaugensalz, Kaliumhexacyanoferrat(III) = K3[Fe(CN)6]"
Rotes Blutlaugensalz hat eine verhätnismäßig niedrige Dichte mit ungefähr 1,9 g/ml. Das sollte sogar gegenüber vergleichbar großen "gewöhnlichen" Steinen als relativ leichter empfunden werden. Typische Minerale, die durchaus in der Farbe und Größe vorkommen, haben deutlich höhere Dichten, z.B. Vanadinit mit 6,9 g/ml, Realgar 3,6 g/ml, Auripigment 3,5 g/ml, Chalkotrichit 6,1 g/ml, Krokoit 6,1 g/ml, Wulfenit 6,8 g/ml, Kaliumdichromat mit 2,7 g/ml. Wenn man es etwas genauer haben will, empfiehlt sich eine Dichtemessung. Hierbei aber z.B. Glykol oder Isopropanol verwenden, da Rotes Blutlaugensalz in Wasser löslich ist. Das ist nur ein Hinweis, keine Anleitung zur Versuchsdurchführung. Der Leser trägt die alleinige Verantwortung für die Beschaffung von Chemikalien, deren sicheren Umgang sowie für die sach- und fachgerechte Durchführung von Versuchen und die dafür erforderlichen Kenntnisse. Kaliumdichromat, eine andere häufig zur Kristallzüchtung verwendete Substanz, liegt mit der Dichte im Bereich "gewöhnlicher" Steine.
Der Widerspruch zu den oben genannten Mineralen rührt vor allem daher, dass Tracht, Habitus, erkennbare Spaltbarkeit deutlich abweichen oder nicht so richtig mit dem typischen Erscheinungsbild der Minerale passen wollen im Vergleich zu dem gezeigten Kristallaggregat.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut