Hallo,
ich war Mitte Oktober 2005 in Bräunsdorf/Freiberg, um in den Haufen zu suchen, die vom ausgebaggerten Material von der Sanierung der Uferböschung am Huthaus stammen.
Die höffigen Brocken waren meist schon mehrfach von anderen Sammlern untersucht worden. Trotzdem konnte ich hübsche Stufen mit Antimonit(?), Gips und Vivianit(?), neben den "Standardmineralien" Pyrit, Arsenkies und Quarz, bergen.
Kermesit - leider Fehlanzeige.
Zur genaueren Bestimmung hätte ich gern ein paar Tipps von Euch:
1. sehr dünne, haarförmige Kristalle, bis 2 cm Länge, sehr biegsam und flexibel
(bewegen sich wie Haare, wenn man schon leicht pustet, Antimonit ist doch eher "steif" - oder?), Farbe schwärzlich (Überzug?),
tlw. silbrig metallisch, Metallglanz,
mein Tipp: Antimonit? oder Berthierit? oder ?
2. begleitet von Antimon-Erz, gelblich, tlw. zitronengelb, krustig, Strichfarbe kaum bestimmbar, da zwischen Quarzkristallen
Chapmanit?
Habe die Bildqualität leider nicht besser hinbekommen.
Glück auf!
Uwe