Diese Stufe war im Kaufzustand mit irgendeinem Mittel eingelassen/behandelt, das die Stufe dunkler und matter machte (sozusagen stumpf-schwarz), dadurch teilweise mehr Homogenität vortäuschte (einige schmale Matrix-Zwischenräume überdeckt), und kleinere Beschädigungen kaschierte.

Leicht verfälschte/farbverändernd eingelassene Almandinstufe

Leicht verfälschte/farbverändernd eingelassene Almandinstufe
Das erleichterte zwar das Fotografieren, trotzdem habe ich dieses Mittel (was auch immer das war) – so gut es ging – mit heißem Wasser, Seife, Spülmittel und einer milden Scheuermilch entfernt. Hier vorerst nur mal die Fotos im Kaufzustand, Fotos der Stufe im in den (weitgehend) Originalzustand zurückversetzten Aussehen folgen demnächst – ich möchte erst noch einen finalen Reinigungsdurchgang durchführen. Und das Fotografieren wird dann (bei meinem bescheidenen Equipement) wohl auch nicht mehr so ganz unproblematisch sein (stärker reflektierende Flächen, größere Farbunterschiede, glitzernde Glimmerplättchen etc.).
Dass mit der Stufe „irgendetwas gemacht worden war“, war mir zwar natürlich schon beim bzw. vor dem Kauf klar, weil einfach offensichtlich – trotzdem fand ich das Stück sehr ansprechend. Im Börsentrubel habe ich dann aber leider den Verkäufer nicht mehr gefragt, was er da eigentlich draufgeschmiert hat. So gesehen hatte ich ja noch Glück, dass das mit relativ unaufwändigen Methoden anscheinend weitgehend reversibel sein dürfte.