ich habe mal Fragen zu folgendem "Problemstück".
erworben hab ich es unter der Bezeichnung A. mirabilis, Cerro Cuadrado, Jura.
Nun kam mir schon die Größe (9 cm Dm!!) etwas suspekt vor, aber es gibt ja vereinzelt anscheinend auch recht große Exemplare von mirabilis-Zapfen.
Die nächste Auffälligkeit ist die abgerollte bzw. windgeschliffene Oberfläche - das wäre eigentlich typisch für die A. alvarezii-Zapfen aus Chubut (Kreide).
Schließlich ist das Stück (wohl sekundär) intensiv ockerfarben verfärbt, was ich so von Cerro Cuadrado-Zapfen eigentlich auch nicht kenne.

versteinerte Araukarien-Zapfen / Argentinien

versteinerte Araukarien-Zapfen / Argentinien

versteinerte Araukarien-Zapfen / Argentinien

versteinerte Araukarien-Zapfen / Argentinien

versteinerte Araukarien-Zapfen / Argentinien
Meine Vermutung geht also dahin, dass es sich bei den Angaben um einen Irrtum handelt, und das Stück als A. alvarezii aus Chubut anzusprechen wäre (vgl.:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/FossilData?fossil=Araucaria%20alvarezii).
Dazu würde auch passen, dass in wenigen nicht verfärbten Bereichen die die fossilen Samen in (hell-)blauem Chalzedon erhalten sind, während die "holzigen" Anteile des Zapfens sehr dunkel sind.
Meine Fragen dazu:
Weiß jemand von euch, wie groß die größten A. mirabilis-Zapfen (
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/FossilData?fossil=Araucaria%20mirabilis) wirklich werden können?
Kennt jemand von euch abgerollte/windgeschliffene Zapfen vonm Cerro Cuadrado?
Kennt jemand von euch so intensiv ocker verfärbte Zapfen, sei es aus Chubut, oder vom CC ?
Und schließlich, wo würdet ihr das Stück einordnen - ebenfalls zu Chubut, oder doch zum Cerro Cuadrado?