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Umfrage zur VFMG

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loparit:
Ich war über lange Jahre VFMG Bezirksgruppenleiter Saarland. Seit einigen Jahren bin ich nun nicht mehr in der VFMG. Und auch die Bezirksgruppe Saarland gibt es nicht mehr in der VFMG, da der jetzige 1.Vorsitzende des MGAS Saar e.V. (Mineralogisch, Geologischer, Arbeitskreis Saar e.V.) kein VFMG Mitglied ist, war es der VFMG nicht möglich die Bezirksgruppe weiter anzuerkennen. Und genau solche engstirnigen Ansichten haben mich dazu bewegt meine Mitgliedschaft in der VFMG zu kündigen.
Ich Denke man sollte nicht fragen was hat man davon in der VFMG zu sein oder nicht. Die VFMG hat mit Sicherheit in der Vergangenheit viel geleistet und leistet auch heute noch sehr viel, hat auch mit Sicherheit am meisten dazu beigetragen, dass unser gemeinsames Hobby so bekannt wurde. Doch wie das so in den Vereinen ist, es ist schwer Personen zu finden, die etwas leisten und die Arbeit tun. Und in einem so großen Verein ist es um so schwerer die Leute unter einen Hut zu kriegen oder nach so vielen Jahren Vereinsarbeit die Leute immer wieder für etwas zu begeistern.

Aber ich denke das größte Problem der VFMG und auch vieler anderer Vereine ist die Altersstruktur. Sehr sehr viele Sammler und Vereinsmitglieder der VFMG sind heute in einem Alter das das sammeln aus gesundheitlichen Gründen schwierig macht oder die Sammlung ist derart groß und komplett, dass die Ansprüche sehr hoch gesteckt sind. Deshalb ist es durchaus verständlich, dass Veranstaltungen wie Exkursionen und Vorträge nicht mehr so gut besucht sind wie früher. Leider wird die Jugendarbeit in den meisten Vereinen sehr vernachlässigt und nach und nach werden die Vereine immer kleiner. Unser Verein hatte als ich 1978 eingetreten mehr als 150 Mitglieder und bei den monatlichen Treffen waren durchaus zwischen 30 und 60 Personen anwesend. Heute sind wir noch knapp 50 Personen und wenn wir bei den Treffen 16 Leute zusammenkriegen sind wir froh. Das jüngste Mitglied auch bei uns ist ca 35 Jahre, die weitere Altersstruktur liegt dann mit wenigen Leuten um die 50 und der größte Teil über 60 Jahre.

Auch ist es so, dass vor 30 Jahren die Fundstellen in Deutschland zwar vorhanden waren und man auch gut gefunden hat. Doch nicht viele haben diese Stellen gekannt und so war es nicht verwunderlich, dass die Leute den Vereinen beigetreten sind um so zusammen mit anderen gleichgesinnten auf Tour zu gehen. Denn damals gab es noch nicht die Fülle von Informationen (Fundstellenbücher, Internet etc) wie das heute der Fall ist. Also blieb einem oft nichts anderes übrig als sich anzuschließen und so seiner Sammelleidenschaft nachzugehen. Und wie bereits gesagt, damals waren die Fundmöglichkeiten auch noch wesentlich besser, so dass die gemachten Exkursionen meisten von Erfolg waren.


Gruß loparit

Stone Women:


 :) 


Ich bin ein angehendes Mitglied . Gruppe Warstein !!   Also freu ich mich mal aufs kennenlernen von dem Trüffel- öff-öff. :D

Gruß Rosi

PS: Abstimmen kommt bei mir also noch nicht in frage...... für Angehende  ist nichts da zum anklickern. ;)

rudi_strolz:
Tach zusammen,

ich bin seit einigen Jahren Mitglied, frage mich allerdings oft genug, wofür ich das Geld tatsächlich ausgebe. Nun gut, der "Aufschluss" ist manchmal durchaus interessant und hilfreich, aber sonst? Ich kann mich noch gut erinnern, als ich damals Mitglied geworden war, hatte ich tatsächlich die Vorstellung, irgendjemand der nächstgelegenen Bezirksgruppe würde sich mal bei mir melden. Ich ging ernsthaft davon aus, so einem Verein müsste doch daran gelegen sein, auch halbwegs junge Leute in seine Reihen zu integrieren und so für ein bisschen frischen Wind zu sorgen. Zumal ich durchaus begeisterungsfähig bin und gerne aktiv an interssanten Projekten mitwirke. Als dann nix passierte, wandte ich mich bei der nächsten Kerpener Mineralienbörse an einen, der offensichtlich Mitglied in der dortigen Bezirksgruppe war, der verwies mich dann frostig weiter an einen älteren Herren. Dieser musterte mich eingehend, wechselte zwei bis drei nichtssagende Worte mit mir und ging dann wieder zu einem Verkaufsgespräch mit einem Kunden über. Da hatte ich dann keinen Bock mehr. Sicherlich mag es Bezirksgruppen geben, die ein wenig integrativer sind und ein aktives Vereinsleben pflegen, aber mein Eindruck vom Altherrenclub, dem Neuankömmlinge suspekt erscheinen und der sie am liebsten mit Weihwasser besprenkeln und in ein Rauchwölkchen verwandelt sehen würde, hat sich nach dem damaligen Erleben natürlich ein wenig manifestiert.

Carsten

Norbert:
@rudi_strolz

Ich bin seit 1 Jahr Mitglied bei den Mineralien- u. Fosslienfreunden Bonn. Die bilden mit der Bonner Bezirksgruppe eine enge Einheit. Ich kann nur sagen, dass mir die Treffen dort viel an Information bringen. Du kannst Dir ja mal das Programm auf der Homepage (www.mineralien-fossilien-bonn.de) anschauen. Zusätzlich gibts jedes Jahr 1-2 Exkursionen.
Der Verein veranstaltet auch am 19. November eine Börse. Vielleich hast Du Lust vorbeizuschauen.

Norbert

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