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Stibioluzonit

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Philip Blümner:
Hallo McSchuerf,

das ändert aber nicht die Tatsache, dass es im Lexikon falsch weitergeleitet wird. Hocartit ist wieder was anderes, oder?  ???

Meinrad:
Hallo,

ein Zitat aus Lapis 7/8 2001; Sonderheft Clara:

"FAMATINIT bildet zumeist tombakbraune Mischkristalle mit seinem Arsen-Analogon LUZONIT, meist krustig auf Fahlerz, Kupferkies und anderen Sulfiden, seltener in pseudo-oktaedrischer bis pseudo-würfeliger Morphologie."

Z. T sind schöne Epitaxien auf Kupferkies möglich; größere einzelne Kristalle habe ich kaum gesehen. Ich finde aber auch die Krusten attraktiv (siehe Bild, Breite 4 mm) - alle mit der Bezeichung "Famatinit/Luzonit" in meiner Sammlung, da wohl ohne Aufwand nicht feststellbar ist, ob As oder Sb überwiegt.

Grüße aus dem Schwarzwald,

Meinrad

geni:
Hallo Sluggy  ;) ,

in Walentas Buch, die Mineralien des Schwarzwaldes wird der Stibioluzonit beschrieben. Soviel ich weiß wurde der Name diskretiert und als Famatinit benannt. Herr Schmelzer hat in der Zeit Claramineralien gesammelt, als der Begriff Stibioluzonit noch gültigkeit hatte. Sicherlich wurde dann das Etikett nicht umbenannt in Famatinit. Der Famatinit bildet mit Luzionit Mischkristalle auf Chalkopyrit. Um Klarheit zu haben, um was für ein Mineral sich bei Deinem Kauf handelt, mußt Du das Stück untersuchen lassen - leider-.

Tipp: schreib doch mal Uwe Kolitsch eine Mail.... der kann Dir sicher helfen.  ;)

Gruß geni  8)

Philip Blümner:
Hallo,

also ich habe jetzt Herrn Schmeltzer nochmal gefragt und er sagt Famatinit.

Gruß
slugslayer

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