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Was macht Mineralien und Fossilien Sammler aus

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TKMineral:
Hallo!

Bei mir so 75 % Selbstgefunden der Rest Kauf / Tausch

Gruß

TK

Ralf:
Hallo Bernd,

früher hab ich auch ab und an mal was gekauft, oft getauscht. Meine Mineraliensammlung besteht zu 90 % aus Eigenfunden.
Nachdem ich einen Beruf draus gemacht habe, sammle ich nur selbstgefundene Stücke. Als Händler bekommt man oft wunderschöne Stücke in die Hände. Würde ich die in meine Sammlung aufnehmen, wäre ich bald selbst mein bester Kunde. Tolle Sammlung aber pleite  ???
Ich sammle auch nicht nur nach Ästhetik, sondern alles was von einer Fundstelle außergewöhnlich oder kurios ist. Das kann auch unansehnlich sein. Außer Eigenfunden kommen nur noch geschenkte Stücke in die Sammlung, weil es sich nicht gehört diese zu verkaufen.

Letztendlich halte ich das Sammeln für einen reinen Selbstzweck mit kleinen, manchmal wissenschaftlich interessanten, Randerfolgen. Drum sollte jeder nach seinem Gusto sammeln. Abgesehen von den sicher sehr unterschiedlichen Möglichkeiten selbst zu sammeln ( Entfernung, Gesundheit, Alter etc. ) erfreut sich der eine mehr am einer Stufe selber, egal wie er sie bekommen hat, während für  andere ( auch mich ) das Suchen und Finden wichtiger ist als das Besitzen.

Gruß
Ralf

Schluchti:
Auch bei mir ist von allem etwas dabei. Meinen Sammlungsgrundstock bekam ich in Kindertagen von meinem Großvater geschenkt. Später dann habe ich versucht möglichst viel selbst zu finden, aber auch, wo das (auch aus zeitlichen Gründen) nicht möglich war dazugekauft oder getauscht. Bei meiner Teilsammlung Fluorit habe ich z.B. mehr Stücke gekauft, als bei meiner Teilsammlung Schlema/Hartenstein oder auch Schneeberg.Natürlich sammle ich am liebsten selbst, aber deswegen meine Sammlung nur auf selbst ersammelbare Stücke zu beschränken sehe ich auch nicht ein. 

uwe:
Jeder Sammler wird das eine oder andere Stück zur Komplettierung seiner Sammlung oder zur Aufwertung seiner Vitrine kaufen. Ich muß aber für mich behaupten, daß mir meine selbst gefundenen Stücke beim gelegnetlichen betrachten wesentlich mehr Freude machen. Bei Käufen oder Tauschobjekten in meiner Sammlung - die etwa 20% ausmachen - fehlt mir die persönliche Beziehung (klingt blöd, ist aber leider so).

Außerdem ist das  Sammeln im Gelände nicht der schlechteste Teil unseres Hobbys. Zumindest versuche ich bei Käufen oder Tausch die Orginalfundstelle mal zu besuchen. Das ist für einen Lokalsammler nicht das  Problem. Dabei ist es mir aber auch passiert, daß ich dann vor Ort bessere Stücke als die gekauften oder getauschten Stücke gefunden habe.

Glück Auf
Uwe

Bernd G:
ja es ist  auch so das an selbst gefundenen stücken auch kleine geschichten mit dran hängen.
und man sich gern an den fund erinnert .
was noch dazu kommt man lernt ja auch andere sammler im gelände kennen und kann sich austauschen , soweit das noch möglich ist . es wird ja meist ein geheimniss aus fundstellen gemacht. ich schließe mich da nicht aus ! gebrannte kind scheuts feuer . aber das ist ein anderes thema. :-X

gruß bernd


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