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Wölsendorf - Stinkspat

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Stefan:
Hallo,

ich habe hier eine Analyse von Wölsendorfer Stinkspat...

Für alle die es interessiert hier die Ergebnisse.

F 47.18% wt
Mg 0.37
Al 1.38
Si 1.84
Ca 49.23
Occasional traces of oxygen

Die Analyse wurde am Department of Chemistry - University of North Texas durchgeführt.
Danke an Dr. Jim Marshall

Gruß Stefan

berthold:
Hallo Stefan,

das deckt sich weitgehend mit den mir bekannten Werten, wobei ich allerdings Fe vermisse - sollte sicher drinnen sein.

Kannst Du sagen aus welcher Grube der untersuchte Stinkspat kam?

Gruß

Berthold

Krizu:
Hallo,

Was mich etwas verwundert sind Spuiren an Sauerstoff. Liegt Al und Si im Gitter vor? Oder doch eher als Mineral (Ton etc) an der Oberfläche? Blei war nicht in der Nähe?

MfG

Frank

berthold:
Hallo Frank,

also, ich denke, dass Al und Si sicher von Tonmineralien kommt - und dann ist das mit dem Sauerstoff auch klar. Wenn man nur mal Ca:F anschaut kommt 1:2.02 raus, das hätte ich anders herum erwartet, denn wenn F (Stinkspat !) abhaut bleibt Ca übrig.  :-\

Nur, ich vermute dass die Analyse mit EDX oder RFA gemacht wurde und da ist systembedingt F (weil kleine Ordnungszahl) nicht mit so großer Genauigkeit zu bestimmen, so dass ich da auf Werte zwei Stellen hinter dem Komma nicht viel gebe.

Ach ja, wenn Pb dann sollte aber auch S da sein.  ;)

Gruß

Berthold

Krizu:
Hallo,

bei den Si+Al Gehalten sollte der Sauerstoff deutlich sein, einige Prozent.

Hast Du bei deiner Rechnung (Mg+Ca):F gerechnet? Bei einer EDX bin ich immer froh gewesen, wenn die Prozente der leichten Elemente (<Na) sicher stimmen! Deshalb ist die Art der Analyse nicht uninteressant. :D

MfG

Frank

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