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bescheidene Hölzer aus Österreich ..........

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oliverOliver:
Hier mal eine Liste mit Literatur von Otto Cichocki zu fossilen Hölzern Österreichs:


CICHOCKI, O., 1988a: Fossile Hölzer, Früchte und Samen der paläobotanischen
Sammlung des Landesmuseums Joanneum. Mitt. Abt. Paläont. Landesmus.
Joanneum, Heft 47, Graz 1988, 11 ff.
http://www.museum-joanneum.at/upload/file/Geologie/Mitteilungen/47_3%20Cichocki.pdf

CICHOCKI, O., 1988b: Zur Histologie tertiärer Hölzer Österreichs. Diss. form. naturw.
Fak., Univ. Wien 1988.

CICHOCKI, O., DRAXLER, I., ROETZEL, R., STEININGER, F. 1991:
Flußmündungen und Braunkohlewälder. In: STEININGER, F., und PILLER, W. (Hrsg.),
Eggenburg am Meer - Katalog zur Sonderausstellung, Katalogreihe des
Krahuletz-Museums 12, Eggenburg 1991, 63 ff.

CICHOCKI, O., 1991: Fossil Wood - Fürwald an der Wild. In: EDER-KOVAR, J.
(Hrsg.), Paneurop. Paleobot. Conf. 1991, Field Guide, Wien 1991, 20 ff.

CICHOCKI, O., 1992: Fossile Hölzer aus tertiären und quartären Sedimenten des
Mühl-, Wald- und Weinviertels und der Molasse: Vergleichende Untersuchungen
über deren Histologie, Paläökologie und Altersstellung. Vorbericht über das
Forschungsprojekt P8015-GEO des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen
Forschung. Proceedings Pan-Europ. Palaeobot. Conf. 1991 “Palaeovegetational development of Europe“,
Tagungsband, Naturhist. Mus. Wien 1992, 117 ff.

CICHOCKI, O., 1994: Inkohlte Hölzer aus dem Illitabbau Burgfeld, Stmk. In:
DRAXLER, I., SOLTI, G., SACHSENHOFER, R. u. CICHOCKI, O., Erster Nachweis
von „Alginit“ (sensu Jámbor u. Solti, 1975) im Südoststeirischen Tertiärbecken
(Österreich). Jubiläumsschrift 20 Jahre Geologische Zusammenarbeit Österreich -
Ungarn, Teil 2, Geol. Bundesanst. Wien 1994, 19 ff.

CICHOCKI, O., 1998a: Petrified, Lignified and Carbonized Wood Remains from the
Early Miocene Lignite Opencast Mine Oberdorf (N Voitsberg, Styria, Austria). Jahrb.
Geol. Bundesanstalt 140 (4), Wien 1998, 469 ff.
http://www.geologie.ac.at/filestore/download/JB1404_469_A.pdf

CICHOCKI, O., 1998b: Holzanatomische Beschreibung eines Holzfundes aus dem
Oberkarbon. In: PAVLICEK, P., Fossiler Holzfund auf der Kronalm, Karnische Alpen,
Kärnten. Carinthia II 188, Klagenfurt 1998, 417 ff.
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/CAR_188_108_0411-0422.pdf

CICHOCKI, O., 2002: Holzreste aus dem Karpatium (Untermiozän) des Korneuburger
Beckens (Niederösterreich). Beitr. Paläont. 27, Wien 2002, 51 ff.

oliverOliver:
Fundsituation "am Wegesrand" (SMFF) - man könnte auch sagen, "hier liegt das Kieselholz auf der Straße". Leider handelt es sich in solchen Fällen immer nur um kleine Stücke.

oliverOliver:
Hier mal was anderes:
inkohltes Holz und fossiler Pinus-Zapfen aus Langau, Niederösterreich.
Ausgestellt im Krahuletzmuseum Eggenburg (Fotos und Veröffentlichung mit Genehmigung der Museumsleitung).
Die Fossilien aus Langau stammen aus der nach diesem Ort benannten Langau-Fm.
(Untermiozän, Burdigalium, Ottnangium).

bescheidene Hölzer aus Österreich ..........

Literatur dazu gibt’s auch:
W. Klaus, Über eine bemerkenswerte fossile Pinus-Art aus dem Untermiozän von Niederösterreich. Ann. NHM Wien 83, 1980, 169 ff.
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/ANNA_83_0169-0180.pdf

Sowie zu anderen Pflanzen ("Trapa" bzw. Ceratostratiotes):
W. Berger, Eine neue fossile Wassernuß aus den untermiozänen Braunkohleablagerungen von Langau bei Geras in Niederösterreich. Phyton 7/1-3, Horn 1957, 152 ff.
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/PHY_7_1_3_0152-0158.pdf

H.-J. Gregor, Trapa zapfei BERGER aus dem Untermiozän von Langau bei Geras (NÖ.) — eine Hydrocharitacee. Ann. NHM Wien 83, 1980, 105 ff.
http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/ANNA_83_0105-0118.pdf

oliverOliver:
In etwa zeitgleich zur limnisch-terrestrischen bis brackisch-paralischen Langau-Fm („Braunkohlesümpfe“) im niederösterreichischen Waldviertel sind die Pelite der marinen Zellerndorf-Fm im Weinviertel („Zellerndorfer Schlier“, Ottnangium; die Ablagerung beginnt bereits im oberen Eggenburgium). Ihr gehören auch die Diatomite der Limberg-Subfm an. Aus diesen Schichten liegen überwiegend Faunenreste vor (schöne Fische !), botanisch bemerkenswert ist aber z.B. der Rest einer Fächerpalme:

Berger 1955:   W. Berger, Ein Fächerpalmenblatt (Sabal haeringiana Ung.) aus dem miozänen Diatomeenschiefer von Limberg in Niederösterreich. Anz. ÖAW, math.-naturwiss. Kl. 92/11, 1955, 181 ff.

oliverOliver:
Über diese website bin ich auch zufällig beim Stöbern im Netz gestolpert:
http://mininfo.am-web.com/main.php?inhalt=start

die Fundfotos sind allerdings nicht unter „Funde“, sondern unter „Galerie“:
http://mininfo.am-web.com/main.php?inhalt=galerie
sehr interessante Stücke aus Oberösterreich und der Steiermark. Obwohl ich ursprünglich selber aus dieser Gegend stamme und die (meisten) Fundstellen kenne, ist mir so was damals nicht untergekommen.
   Besonders:
bemerkenswerte Oberkreide-Pflanzenfossilien wie: Koniferenzweige, Holzreste und Zapfen mit fossilem Harz! außergewöhnliche Stücke !
http://mininfo.am-web.com/galerie/gams/index.html

tertiäre Phosphorithölzer und Blattabdrücke, Zapfen, etc.:   
http://mininfo.am-web.com/galerie/prambachkirchen/index.html
http://mininfo.am-web.com/galerie/prambachkirchen2/index.html
und vor allem:
http://mininfo.am-web.com/neufund_pram1.php

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